Or »
O rd
atcn und stcn Th. de» kaecolc» ä> ?os-
sie äel 8. ?r. cli I.. ck.oäi 1699. 8-)Tommaso Ceva (f >7;?) Giac. Ant.Verzamoni, Girol. Gigki (In s.?»elie, Ven. 7700 und 7708. l2.)
Anr. E>eriiavOoni (nannte diescinigcn, als ll.c äue pallione, zuerstkoewetri cloamsrici. Sic finden sich ins. llime, k»I. 1706. 12.) Franc.Zcküanzoni — Clauoio Pasgmni —Upostolo Jens (s^iouc sacre, Ven.^7Z5 4-) — pict. tcklttal?asio (f.dessen Werke.) Die besten Musiken sindvon Stradella, Clari, Steffani,Aless. Scar-fatti; Pistocchi, Hasse, Gius. Amadori,LInt. Viffi, Chardieri, Jvmelli, u.a.m.Beyträgc zur Geschichte de» Oratoriumsin Italien finden sich übrigens in Crcs-cimbcni tünr. clella volgar I?c>el>2, Bd. l.S .z ia. Ausg. von 17Z1. — in Quadrio8rvr. e rag. cl'ugn! ?oet!a, Bd. Z,.Th.S. 494 U. f. — —
Oratorien in Frankreich. Erst inden ganz ncucrn Zeiten sind diese dort,im Eoncert spirituel eingeführt worden.Das erste mir bekannte ist l..i tvrrie ck'll-xypre, das Heine Jos. Riegel in Musikgesetzt hat. Auch ck>a prile che sseeickn,ein ähnliches Werk, ist von ihm in Musikgesetzt worden. —
Oratorien in England. Pope undArbuthnot schrieben im 1.17-0 ein Stückdieser Art, Esther, das, so viel ich weiß,in Musik von D. Pebusch gesetzt, in derCapelle des Herzogs von Chandos aufge-führt wurde. O. Humphrep arbeitete esUni, Händel setzte es, und ließ es im I.I7Z2 ausführen. Seit der Zeit wurdenmehrere geschrieben, wovon die frühernlcy dem Art. Cantarc angeführt sind;die spätesten sind, Sampson (im 1.174z.)Vclsazcr (im I. 174;.) Judas Maccha-bäus (im I. 1747.) Abel (im I. 1755.)Zimri (im I. 1760.) Joseph und seineBrüder, u. a. m. in welchen fast durch-gehend» die Poesie, in aller Art, schlecht ist.Vcyträge zur Geschichte des Oratoriumsin England finden sich in O. Browns Be-trachtungen über die Poesie und Musikrcipj.t?6z,. 8. S.Z47 u. f. —, EniVerz.
derselben in dem -ten Bde. der' kingrlZroinsc. S. 424. Ausg. v. 1782. >— —.
Oratorien in DeutschlanS. Hr. Sul-zrr hat bereits die Gedichte des Hrn. Ramlergenannt; ich setze H. Niemevcrs Gedichte,!cipz.i778.4. hinzu, und lasse es dahin ge-stellt sepn, in wie fern von bcydcn auf irgendeine Art ctwan das gilt, was in den flie-genden Blättern von deutscher Art undKunst, Hamb. 177z. z. S. »7. gesagt wird, .Daß Graun die erster», und Rolle (h 17s;)die letztern gesetzt hat, ist bekannt. Wnhaben übrigens der Gedichte dieser Artnoch viel mehrere, von welchen ich michbegnüge Schindlers Israeliten in der Wü-ste, Patzkc Tod Abels, Magd. 177:. g,Blums Hiskias, im Mus. fürs 1.177g.zu nennen. Auch haben, ausser Graunund Rolle, noch Tclemann, Maltheson,I. P. Kunzcn, A. C. Kunzeu, k. Mo-zart, Misliweezck, u. a. m. deren igMusik gebracht,
O r d n u n g.
(Schone Künste.)
Manckagt von jeder Sache, sie styordentlich, wenn man eine Regelentdecket, nach welcher ihre Thcileneben einander stehen, oder auf ein-ander folgen. Also bedeutet dasWort Ordnung im allgemeinen me-taphysischen Sinne, eine durch eineoder mehrere Regeln bestimmte, be-sondere Art der Stellung, oder derFolge aller- zu einem Ganzen gehöri-gen Theile, wodurch in dem Meh-rern Einförmigkeit entsteht. In denReihen folgender Zahlen 1.2.3.4.5.oder i. 2.4.g. 16. ist Ordnung; weilm bcydcn die verschiedenen Zahlennach einem Gesetz auf einander fol-gen, wodurch Einförmigkeit ent-steht. Man entdeket es in der erstenReihe darin, daß jede folgende Zahlum i großer ist, als die vorherge-hende, und in der andern darin,daß jede folgende das doppelte dervyrhergehcndm ist. Die Ordnung