Druckschrift 
3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
592
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zy, Op e

Op e

Opere, Ven. 1744. 8. 4 Bd. enthak-ten einige erträgliche QvcrnD CreloRolls (^1762. In s. poerici Lompo-nniicuri, Veii, 1761.8 Z Bd. sinöensich verschiedene ganz gute Opern.)Carlo Lcagoni (ff 1767. In s. Opera,Parma 17714 8. yBd. sind !^elj>>rn undeinige Opern Möhr.) piet. Mera-siasio 178z. Seine erste dramatispeArdeik war vas Trauerspiel Giustino; unddie erste seiner gespielten Ooern die vi->si!>Ne üt>t>zni)»nnzr3, welche Dom. Snrcisckte, und die im J.1724- ZU Neapel auf-geführt wurde. Seine Werke sind ver-schiedentlich gcsailiniclt, als Tue. 1757» f.g. ig Bde. Par. 1780 u. f. 4. und 8.

Bde. mit Ä. Ben. 1781. 8- iz Bde.Liv. >782. 12. 12 Bde. Lueca 1790. 8.8 Bde. Eine Saelcs, Tonst. 178?.12.7 Bde. Bcp der crstetn Ausgabe fin-det sich eine große Abhandlung von Rai-neri Calsabigi, worin die Verdienste desM. Um die Oper entwickelt werden, undwelche H. Hilter, bcp s. Schrift, lieberMetastasio, Leipj. 178Ü. 8- »um Grundegelegt hat. Ein anderes, lhn betreffen-des Werk findet sich ln den Vpuie. desEiov. Ag. Zcviano, Verona 1787.8. un-ter der Aufschrift lvicraitasio -Vlaeiffro.Auch Goldoni handelt in s. bekannten kvle-Moires. Bd. 1. K. z-s von seinen unddes Apost. Zeno Verdiensten, und aus-führlich im Ilten Kap. s. Geschichte derItalien. Oper, Bd. 2. S. 6; u. f. d. d.llcbers. Von seinen Lebensumständen gabzuerst H. v. Reycr in dem deutschen Mu-seum, Jahrg. 178Z. Monat Februar.Nachricht, welcher Versuch auch Wien>78). ». französisch gedruckt wurde.-Aus-führlicher handeln davon Sav. Mattel inden ö/Iemorie per serviee »IIa vira stiZeleralffssio, 1785. 8. wobcp sich auchhistorische Nachrichten über die Oper über-haupt finden; Carlo Eristini, in einer,den Ausgaben von Nizza und Turin bey-gefngtcn Vir», und Franc. SastrcS, beyder zu London-erschiencnenficelca. Wenndas höchste Verdienst des OperndieblerSdarin besteht, daß der Bau seiner Verseharmonisch ist: so hat Metastasio es er»

reicht; aber, wenn der Irmhalt dieser

Verse auch in Betracht kvmmr: so suchsie zwar, in so fern Metastasio selbst siespricht, immer gut, nur zuweilen imMunde seiner Personen so Unnatürlich, wiees sich nur denken läßt, wozu vorzüglichdie, von den Personen, zur Bezeichnungihres Zustaudes gebrauchten Gleichnisse gc-höeen. Richelet bat, Par. 175, u. f.seine Werke in das Französische in 12 Duo,'dezbände»; Joh. Ant. Koch sie, Wien1774 m f. in das OeUlsche» -'n 8 Oeta»«banden (jämmerlich) ui.'a I Hoole meh-rere ins Engl. 1767. 8. o Bde. übersetzt.

Vit Amav. Cigna (In seinen Poe-sie pee Vsusica, 1762 12. sindverschiedene ziemlich kahle Opern. SeineZphigenia, die beste von asten, ist nichtin dieser Sammlung, sondrru einzeln,ebcnd- 176,. g. gedruckt.) CarlsGins. Lanfranedi Rossi (Opere siez»marirlie, pir. 176S.8. Orr Opern darinsind drey.) Anl. Lanöi (Idscrolrsst- Poesie tesreale, pie. 1771. 8- Z Bd.Oer Opern sind darin achte, Und allemittelmäßig.) Raineri Casaldigi(Poesie, Ti voena 1766, 8. 2 Bd. Seinebevdcn Opern, Alceste Und Orpheus sindschwache Nachahmungen des Metastasio.)

LNizliaväcca (Thetis und Armidc.)

Colrellini (Almeria und Anrigona.)

Was dir Gpernmusib anbetrift!so machte diese, anfänglich, nur wenige Fort»schritte in Rücksicht unk»msikaüschen Aus-druck. Zwar sehte Cl. LNoiiteverdo(1620) sich über die, damahls herrschen-de», ängstti!>en Vorschriften, und spitz-findigen musikalischen Lehren zum Theilweg; aber die Grundsätze der Kunst selbstwaren noch zu wenig durchdacht und gc-läutert, als daß er cs, bis zu einem ge-wissen Grade von Vollkommenheit hättebringen können, lind der größte Tdeil seinerNachfolger vrrficl immer in zweckwidrigeund zum Thril sinnlose Mählereven. Endlichgegen das Ende des -7ien JahrhundeercSwurde die Musik aus einer bloßen Zusam-Mensesung von Accordcn astmählig wiedereine wirklich nachahmende, d. h. die Lei-denschaften ausdrückende Kunst. D->S