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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
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591
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Ope

Spe ,9»

an Merken dieser Art immer größer undallgemeiner; aber noch blieben sie ein ge-legentliches Schauspiel bcy Lustbarkeiten;avch hatte man kein ordentliches, mitRücksicht aus bicsc Werke, erbautes undeingerichtetes Theater; noch sangen bioSeben die Personen, welche sonst den Har-lekin, den Doeror und den Pantalvn vor-stellten (S. Signorelli a. a. O. S. xyü.)oder vielleicht gelegentlich Liebhaber; nochwurden im Ansänge des >7tcn Jahrh. wie,»a» aus der Schrift dcS Pietro dcllaDalle, Oeiis kckulica ckell'erü noltro,geschrieben im I. 1640, und im stellBde. der Werke dcS Dvni gedruckt, sehenkann, die musikalischen Schauspiele inItalien aus öffentlichen Straßen, auf ei-nem herumziehenden Karren gegeben.Endlich erschien zu Venedig. ui»S Jahr,6z? auf einem öffentlichen Theater dieZlnbromcda, geschrieben von BenedctloFerrari, in Musik gesetzt von Franc. Ma-nclli; und nun wurden dort, und in mch-rcrn Orten Italiens ordentliche Oprrn-dühnen eingerichtet, dergestalt, daß Ve-nedig allein deren zuletzt fünfzehn gehabthat Aber jeueö Abenteurlich - Wunder-bare, da» zu vielen Verzierungen undMaschinerien Anlaß gab, gewann gänz-lich die Oberhand; und man schob zu-gleich in die ernsthaftesten Stucke die pos-sierlichsten Zwischenspiele ein. Einer derersten Lichter, welcher sich diesem Ge-schmack am Tragisch-Lomischcn fügte, ist,dem ErcSeimbeni zu Folge (a. a. O. S.-95.) Ottaviv Trvnsarrlli gewesen. Nachdem Artcaga (a. a. O. S. zog) war eSHiac. And. Clevgnini. Und ein, we-gen der Maschinerie vorzüglich berühmtesStück ist ha Oiviilone tlel mvncio, vonGiul. Cef. Lorradi, in Musik gesetzt vonEiov. Legrenzi, und gespielt zu Venedigim 1.1675. Nun wurde die Porsie, vdrrdas Stück selbst, blas Nrbenweck. Un-ter den vielen Arbeiten dieser Art, diezum Vorschein kamen, sind die bessernvon Andr. Salvador!, Prosp. Vvnarelii,und Girol. Pceti. Wer begierig ist, dieVerfasser der übrigen vielen Mißgebur-ten, welche sich bis zur Erscheinung dcö

Apostolo Zcno auf dem Italienischen Theatererhielten, kenne» zu lernen, kann sie zumTheil in dcS Ouadciv 8ror. e rs^, Vd. z.Th. s. S. 46t u. f, finden. SilvioStampiglia war indessen, dein Signo-relli (a. a. O. Th. s. S. l«?.) zu Folge,bereits ein guter Vorgänger drS Arno;er befrryte dicOpec von der lächerlichen Ver-mischung des Ernsthaften und Komischen,von dcn allzu verwickelten Begebenheitenund dem Ucberfluß der Maschinen; erbrachte mehr Zusammenhang in das Gan-ze, worin ihm, indessen, schon C. M.Maggi und Franc. Leinene zuvor gcgamgen waren. Sein bcßtes Stück ist dieL.iäars liei Oeccmviri. Auf den poe-tischen Ausdruck verwandte er Sorgfalt,obgleich sein Stpl sonst prctiös ist, undseine Stücke alle eine doppelte tirbeSintrl«gue haben Wenn das erste erschien, weißich nicht; der Dramaturgie des Lione Alse-?i zu Folge sind sie alle jünger, als dieWerke des Zeno, wofecne nicht der gänz-lich darin vergessene Turnus desselben äl-ter gewesen ist. Urbrigcns führte wederEr, noch Apost. Zeno, den Gebrauch ein,die Stücke glücklich zu schließen. DieserGebrauch ist so alt, als dir Opcr.Das erste Stück des Apoff Zeno (f 1758)LI'inZznni teiici ist vom I. lSps. Erversuchte die Opcr regelmäßiger zu ma-chen, und wollte sie dem Trauerspiele derGriechen näher bringen; er verließ alsodie Götter, und Wundcrwclt gänzlich;und gab der italienischen Oper die Gestalt,welche sie jetzt hat; aber sein Styl ist mattund nicht so musikalisch und leicht und na-türlich, als der Styl des Mctostasio.Seine Werke sind, Ben. 1744. 8. in>c> B. erschienen; französ hat Boucbard,Par. 1757. is. - Bände; und Pet. Obia«dcn die biblischen Stücke, 17 an der Zahl,AugSb. 1760. 8. deutsch herausgegeben. Pier. Zac Marrclli (f 1727.Auch von ihm sind einige erträgliche Dra-men, als II Hersel, vom Jahre 1697.Kl'niio fiellii», die Musik von Ant. Perti,geschrieben 1698; LI! /tm!ei, dir Musikvon Pirro Blbcrgati, im I. 1699 da.)Skef. 2öen. Pallgvicini (f »74-.

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