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issten Jahrhundertcs grisdie Musik, bei)Gelegenheit der damahiS herrschendenEcväierspielc auf dem Theater, weiterum lieh. Man schränkte sich nicht mehrdarauf ein, blvs Prologen, Chore, Zwi-schenspiele u. d. in Musik zu setzen. Schonim I. t;;c> scheint, in dem, zu Ferrumgespielten Lacrilicio des Agvst. Bccearieine ganze Seeue unter Begleitung derMusik gespielt worden zu sepn. (S. Ae-tcaga, a. a. O. S. 20s.) Die Arethuscde» Alb. liollio wurde lm Jahre >;üz. derLforrnnarv des Augustino Argenti im I.1567. von Alfons» deila Viola in Musik ge-fetzt, zu Femara ausgeführt. ^S.Signo-relli a. a. O. S.Z89. Bcttinclli a. a. O.S. 25z. Planclii a. a. O. S. ?u.f.) Zwarsind diese verschiedenen Schriftsteller nichtganz darin einig, ob diese ganzen Stücke,oder nur die Chöre darin in Musik gesetztworden; ober so viel ist gewiß, daß nunder Geschmack am Singespiel sich immerweiter verbreitete. In Florenz wurdenim I, i;8; die Intermezzi des LustspielesAmic» ssäv von Giovanni de' Bardi,durch Alcss. Strigio, und Cristvf. Malvczziin Musik gebracht, und mit vielen Maschi-ucnwerk und Verzierungen vorgestellt;such bestehen die Personen dieser Jnlcrmczzo's aus Göttern und Halbgöttern, so, daßdas Stück selbst schon der spätrrn Opernäher kommt. Aber freylich war viel-leicht »och nicht die Musik im eigentlichenOpcrnstyl. Wenigstens war sie es, demSlrtcaga zu Folge (a. a. O. S. ->?) nochnicht in den, von Emilio dcl Cavalicei,ums I. i;?2 gänzlich in Musik gesetztenStücken der Laura Guidiccioni. Sie be-stand aus nichts als Nachahmungen, Ilm-kehrungen, Wiederhohlungen, langenPassagen und tausend andern Künsteleiie».Indessen scheint dem Cavalieri denn dochwohl die Ehre der Erfindung des Recita-tives zuzukommen (S. Burucys tzlist.otXiut. Vol. IV. ck. I.) Und zugleich bil-dete die Musik sich jetzt, durch die Be-«iiühuug mehrerer Florentiner, als desEirvl. Mev, Viue. Galilei, Caccini, u.g. »1. zweckmäßig weiter, dergestalt, daßein, vou dem letzter,, III diesem Zeitpunkt,
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i'N Musik gesetztes und von dem Giov Bar,bi, Grasen von Memo gescvricbcnec Imtcrmezzo NoniNoirimenr« rl'/zpolline eolLorzicnco, nach dem Arteaga (a, a. O.
S 206. S. 241. Aniii. 79. S. 245. SiZ I7.) zu uetheue», in Rucksicht aus Mu-sik, gleichsam Epoche machte. Noch mehraber näherte sich der eigentlichen Oper,oder vielmehr, als die erste eigentlicheOper kann die, auf Veranlassung ebrnic-ncr Florentiner, von Ott- Rinuecini ver-faßte, mw von dem gedachten Caceiniund von Iac. Perl, in Musik gebeackie,zuerst im I, izy-j. in einem Peivaihaussaufgeführte Duphne angescheu werden.Zwar ist das Stück, ais Poesie und alsDrama, und so gar als musikalisches Dra-ma betrachtet, ein paar stellen ctwannabgerechnet, gerade herausgesagt, ganz er-bärmlich ; auch kann die Vorstellung un-möglich große Wirkung grmacht haben,denn, dem Burneh (a. a. O.) zu Folgebestand das ganze Orchester aus nimt vielmehr als einem Flügel, einer großen Zit-ter, einer Vivl da Ganiba, und ein paarFlvtrn. Abrr das Slück war denn docheigentlich und ganz für Musik geschrieben,und der Dialog wurde darin wrdrr gesun-gen, noch blos dceiamirt, sondern eigent-lich rccitirt; und es hat zugleich mehrerewirkliche Arien zchie niact, wir Planelli». a. m. gewöhnlich sagen, erst ui»S I.IÜ49 00» Cceogiiini emgrsuhet worden sind)ob diele Arien gleich nicht den leichtestenneuem Liedern gleichen solle» ( S. Bin-nen, a. a.O Arceaga a, a. O. S.-47.)Ihn, folgte», und noch besser ausgeführt,eben dieses Verfassers Etlridlce, die u»I. 1600 zuerst, öffentlich, bei» der Ver-mählung Heinrich des 4len mit der Ma-ria Medieis gespielt wurde; und hieraufim I. iSoz edm dieses Verfassers Anatme,von Claudio Mouteverbe gesetzt. Mir ih-nen zugleich erschien das liahilnonro ä!Oliilo des Gabe. Chiabrera; und mitdiesem scheint das Abenteuriich-Wunder-bare, dessen Nimiccini sich weislich enk-hakteu hatte, zuerst gleichsaiu Fuß in derOper gefaßt zu haben. (S, Arteuga, a.«. O. S. zil.) Nun wurde der Geschmack
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