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Besuchen großer Herren. Wer siekam in Italien bald in die Städteund unter das ganze Volk, weil dieersten Unternehmer derselben merk-ten, daß dieses Schauspiel eine guteGelegenheit, Geld zu verdienen,seyn wurde. Und dazu wird sie nochgegenwartig in den meisten großenEtadren in Italien, so wie die co-wische und tragische Schaubühne,gebraucht.
Außer Welschland ist sie an sehrwenig Orten als ein gewöhnliches,dem ganzen Volke für Bezahlungoffenstehendes Schauspiel eingeführt.Nur wenige große Hüft haben Trup-pen welscher Operisten in ihren Dien-sten, und geben in den sogenanntenWmterlustbarkeiten, etliche Wochenvor der in der romischcatholischenKirche gebotenen Fastenzeit, einigeVorstellungen, zum bloßen Zeitver-treib. So lange die Oper in dieserErniedrigung bleibet, ist freylichnichts Großes von ihr zu erwarten.Doch hat man ihr auch in dieserknechtischen Gestalt die Anwendungder Musik auf die Schilderungenaller Arten der Leidenschaften zudanken, woran man ohne die Opervcrmnthsich nicht würde gedachthaben-
Von der Dper überhaupt handeln,in italienischer Sprache: Giov.Mar.Erescimveni (Im >>ten Kap. des 4tenBuches s. lüori» clelia Vl'lgsr Poes»,Bd. 1. S. 292. der Ausg. v. i?zi. bloShistorisch.) — Ben. Marcello (II1'csrro »IIa rnost», v ss» rncrosto perden comporrc est cleLmre Opere irs-ii»ne in klulic», nel gu»Ie ii stgnno»verein,enri utile e necessbrie »'poeri,Oumpnfirori erc. (Vcn. 1720,) g.i?t8- 8- Satire auf die gewöhnlicheOpernmachcrey; eine lerere darüber fin-det sich im Neri Bd. S. 4y> der Vsrie-res lirrersires, S. auch die^semoircz
ste Oolstvni, Bd. I. S. aa«. der Pariser.
Ausg. ». 1787.) — L,uV. Ant. Mu-rarori (Im etcn Kap. des zlen Büchess. Schrift Oell» perierr» poeli»; Deutschfindet sich dieses Kap. im -ztcn St. derBeute. zur deutschen Sprache, und im-tcn Bd. S. >62 der Mitzlerschen Bibl.)
— Franc. Asay. <Lniadrio (Im ztcnBd. s. Sroria, vorzügl. S. 4-7 u. f.theoretisch und historisch zugleich.) —Ungen. (killest. sopra i I)r»mrni permüsse», »q^iunr»vi un» nunv» »»ionestr»min»eics, Ven. <757.4.)—Vinc.Martinelll (Von s. hccrere tsmili»rie cririebo, l-onst, 1758. 8. handetnei»nige von der Oper.) —> Franc. Alga-rytti (?»AZ>o topr» l Oper» » hiv.176z. 8. Deutsch von R- F. Raspe,Cassel 1769. z. Engl. bond. >771. 8 )
— Gcsei (In dem ?tcn Bd. S. -?c> derVsriecez lirrer. finden sich ressex. iurIcs Orsmeastc dsossgue, aus dem Ital.dieses Verf. übersetzt, deren Original ichnicht kenne.) Ant. Planelli (Oell'Opera in Vtussc» . . . dtsp. I7?2. 8.Das Werk ist in 7 Abschnitte, und jederderselben wieder in mehrere Kap. abge-theilt. Dic Uebcrschciften der crstcrn sind:Obe ss» Oper» in Vlussc», suui pro-greiss e perte»ione; stel k^lelostr»ms;stell» Xsulle» Vesrrzle; steil» pronun-2i»»ione stell' oper» in lviulic»; steil»stecur»2ione stell'op. inbtussc»; stell»st»n2» stell Op. in bsussc» und stell»stirc^ione stell vp. in Xsui.) — Un-gen. (8»!-gio sslotussco topr» I» östussc»imicsciv» restrslo, in den Opulc, tcel.ri sti bgil»no 178'. 4.) MattesBorsa (berrcre stell» hilussc» imir»ci»v» stell «per», cbcnd.) ^ Stesf. Ar-teaga (be Kivolll2>one stel 'I'e»rromusse»le irslisno st»l tuo originc ss»no »l prelence, Kol. 178z. 8- 2 Bde.Ven. 1785- 8- zBde. Deutsch, vonN. Forkel, Lelpz. >789. 8- der uns eineFortsetzung versprochen hat.) — Giov.Ag. Aevianr (Das zweptc s. Oputc.Vcr. >787- 8. 2 Bde. handelt Oetc»nco est vrnzmcnco poer. lirico ir»»li»no.) »—
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