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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
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569
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feiner Güter zu bemächtigen suchen.Nachdem also der Held durch rau-fend Widerwärtigkeiten endlich inder armseligsten Gestalt in seinemWohnsitz glüklich angekommen, ent-dekcr die ihn nie verlassende Vorsich-tigkeit neue Hindernisse, sich denSciiiigen zu erkennen zu geben, unddie verwegene Rotte, die in seinemHause schon lange den Meister ge-spielt hatte, herauszutreiben, sichund die Seinigen in Ruhe zu setzen.Da finden wir ihn aufs Neue soscharfsinnig in Entdekung jeder Ge-fahr, als erfindrisch und bis zurVewundruiig geschmeidig in Ab-wendung derselben, bis er endlich zurvolligen Ruhe kommt.

Bcy Ausführung dieses Planswußte der Dichter, dessen Genienichts zu schwer war, eine unend-liche Mannichfaltigkeit von Gegen-ständen aus der Natur und Kunst,aus den Sitten und Beschäfftigun-gcn der Menschen, Gegenstände derBetrachtung und Empfindung inseine Erzählung einzufiechten. Manbekommt tausend Dinge zu sehen,die bald die Phantasie ergötzen,bald die Empfindung rege ma-chen, bald zum Nachdenken Gele-genheit geben; und dennoch behältman den Helden, auf den allesdieses eine Beziehung hat, be-standig, als den Hauptgegcnstandim Auge.

Wenn also die Jlias verloren ge-gangen wäre, so würde die Odysseenoch hinlänglich seyn, Homers als ei-nen Dichter von bewundrungswür-diger Fruchtbarkeit, des Genies ken-nen zu lernen.

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llebersctzt ist die Odyssee in das Italie-nische, vollständig überhaupt siebenmahl;von Gieol. Vaccclli, Flor. i;z-. 8. inrcimfreyen Versen; von Lud. Oolce, Ven.158Z. 8. in Octaven, aber nur ein Aus-zug: von Giamb. Tcbaldi, Rvncigi.töao.

>2. in Octaven; von Feder. Maliplero,Ven. 1S4Z. 4. in Prosa; von Bern. Bu-gliazini, Lucca (170z. ) in Octaven:von Ant, Mar. Salvini, Fir, 172z. 8. inreimsr. Verse; von Gius. Bozzvli, Man-tua 1778. 8- 4B. in Octaven; von Greg.Redi travestirt, im itcn Bd. seiner Wer-ke, Ven. 1751.8. In das Spani-sche, von Gonzalo Pcrcz, Ambcrcs i;;c>.>;;z. i2. >562. 8. Mad. ,78?. g. - Bd.(welche neue Ausgabe in Neuen gelehrtenZeitungen für eine neue Uebersetzung aus-gegeben worden.) I» das Lranzo.fische, nach einigen Versuchen in einzelnGes-sngcn, vollständig von Sal. Certon,Par. 160z. 8. in Versen, von Cl. Bel-let, Par. 1619. 8. in Prose; von Balte-ric, Par. >68,. 12. -Bd. in Prose; vonMde, Darier, Par. 1716,1-. zBdc. 1756.,z. 4 Bde. Lcydcn 1771. 1-. z Bde. inProse; von Rochcfort, Par. 1777. 8.-B. in Verse; von Gin, Par. 178-. 8.2 B. 1784. 12. in Prose; von Bitaube,Beel. 1785. 8. z Bde. i» Prose. Trave-stirt , aber nur die beyden ersten Bücher,von Heinr. Picvu, Par. 1650. 4. Indas tLuglische: In Prosa, von G.Ehapman, Lond. 1614. Von HvbbcS, tond.1675. 8. In Versen von Pope, Vroomeund Fcnton, Lond. 17s;. 5 Bd. f. 4. u. 12.und nachher noch oft gcdrukt. In rcini-frcye Verse von W. Cowpcr, 17511. 4.In das Deutsche, zuerst von Sim.Schaioenreisser, Augsburg i;z8. t'. Franks.1570 8. in Prosa; von einer Gcsellsch.gelehrter Männer, Fest. >754. 4. in Pro.sa, zum Behuf der allg. Reisen und wohlnur aus der Darier gezogen; von Damm,Lemgo 1769. 8. in Prosa; von Vodmer,Zürich >777. 8. und von Jvh. Heinr.Voß, Hamb. 1781.8. von beyden in Hexa-metern, und von Hrn. Voß so, daß, wo-fern Homer, bcy dem gegenwärtigen Zu-stande unserer Lultur und unserer Spra-che, noch übersetzbar ist, seine Uebcrsetzungden Vorrang vor allen übrige» Homeri-schen llebersetzungcn verdient. Auch sindcinzelc Thcile besonders übersetzt vorhan-den. Ausser den, bcy dem Art.Homer angeführten lateinischen llcber-NN 5 setz"»-