Druckschrift 
3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
527
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N o i

sel nennt, angedeutet. Diese Zeichensind für cinerley Stimme oft ver-schieden *); hier sind nur zum Bey-spicl drey angedeutet, davon dasauf dem untersten System den Baß,das auf dem Mittlern den Alt, unddas auf dem obersten den Discantbezeichnet. Jeder dieser Schlüsselhat seinen Namen von einem Tonder Stimme: der Baßschlüssel tragtden Namen?» die bcyden andernden Namen ein andrer wird L,Schlüsse/ genenut.

Diese Schlüsselzeigcn auch zugleichan, daß von der Linie an, auf wel-cher siestchen, dieNotcndieser Stim-me herauf und herunter so müssenverstanden werden, daß die, welcheauf der Linie des Schlüssels (b') steht,den mit dem Namen des Schlüsselsbezeichneten Ton andeutet; der dar-über oder darunter befindliche Raumzeiget den Ton (Z oder L an n. f. f.Also bezeichnen die auf dem unterstenSystem hier geschriebene Noten, sowie sie folgen, die Tone ls. L, I), Q, ^der Baßstimme; die auf dem mittlemSystem die Tone c, «j der Alt-stimme, und die auf dem oberstendie Tone ä" der Diskantstimme,die um eine Octave höher sind, alsdie vorhergehenden. Da von denverschiedenen Tonarten die meistenetliche eigene Töne haben, die in an-dern Tonarten nicht vorkommen,folglich auf diesen fünf Linien undden vier Zwischenräumen viel mehr,als neun Töne müssen können ange-deutet werden, so können sowol aufjede Linie, als auf jeden Zwischen-raum drey verschiedene Töne, die umeinen halbcnTon von einander abste-hen, geschrieben werden. Dazu hatman noch die besondern Zeichens undb, welche nach Erfordcrniß der Sa-che gleich hinter dem Schlüssel, aufoder zwischen die Linien gefetzt wer-den. Dieses wird die Vorzeichnung

S. Schlüssel.

No t

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gencnnt. Tritt aber eine Stimmeüber das Liniensystem herauf oderherunter, so werden für diese bcson-dern Falle noch kleinere Linien gezo-gen, also:

Durch diese verschiedene Mittelkann also jede Folge der in der Mu-sik brauchbaren Töne, nach der ei-gentlichen Höhe eines jeden, deutlichangczeigct werden. Die Geltungder Noten aber, oder die nach Maaß-gebung der geschwinden oder langsa-men Bewegung des Stüks crfodcrli-che Dauer, wird durch die Form derNoten angedeutet. Nämlich nach-dem ein Ton einen oder mehr ganzeTakte, oder nur einen halben, einenviertel, einen achtel, scchszchntcl,oder einen zwei) und dreyßigstel Taktdauren soll, bekommt sie eine andereForm. Ohne der ganz langen No-ten von etlichen Takten, die nur inalten Kirchensachcn vorkommen, zngedenken, wollen wir nur die üblich-sten hersetzen:

wird Brevis genannt und gilt

2 ganze Takte.^ -- Semibcevi's i Takt.

oder ^ Minima H Takt.^ oder ^ Semiminima H Takt.H oder Fusa, eingestrichenes Takt.^ oder zwcygestrichcne ^ Takt.

oder ^ dreygcstrichene ^ Takt.

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Eine Note, die einen Punkt hintersich hat, zeiget eine um die Hälftelängere Daner an, als ihre Geltung

ohne diesen Punkt ist: so gilt jund noch 4 Takt. Noten von viel klei-nerer