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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
528
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5-8 N o t

N o k

nerer Gestalt vor größere gesetzt, be-deuten Tone, die als Vorschläge deineigentlichen Ton vorhergehen; wie

Der Takt selbst hat auch seine be-sondere Zeichenso bedeutet das an-fangs des Systems stehende Zeichen

Oden gemeinen geraden, oder vier-

viertelTakt; E den Allabreve Takt.

Die übrigen Taktarten werden durchZahlen, die hinter die Vorzeichnunggesetzt werden, angezeiget; als ff,H, Z, und so fort. Die untere Zahlzeiget die Gattung der dem Stük ge-wöhnlichen Noten an, od es Halde,Viertel, oder Achtel scyen, die obe-re aber weiset, wie viel solcher No-ten auf einen ganzen Takt gehen.Die langsamere, oder geschwindereBewegung aber wird durch überge-schriebene Worte angczeigct*). End-lich werden auch fast alle Manieren,wodurch der Vortrag zierlicher odernachdrüklicher wird: die Triller, Mor-dtaten, Doppclschlage, das Schlei-fen, oder Stoßen der Töne und der-gleichen, jede durch ihr besonderesZeichen ausgcdrükt. .

Hieraus ist klar, daß die itzt übli-chen Noten überaus bequem sind, je-dcsTonstük bcynahe nach seiner gan-zen Beschaffenheit auszudrüken, sodaß vielleicht auch künftig wenig dar-an wird verbessert oder vollständigergemacht werden können. Rousseaufindet zwar die ganze Methode zu uo°liren zu weitlauftig, und schlägteine andere in der That kürzere Artvor. Aber sie hat bcy ihrer Kürzedie Unvollkommenheit, daß sie beyweitem nicht so deutlich in die Augenfällt als die gebräuchliche, und daßsie, besonders wo mehrere Stimmenüber einander geschrieben werden,eine stärkere Anstrengung der Augen

H S» Bewegung.

erfodert. Cr hat sie an dem oben

angezogenen Orte ausführlich be»schrieben.

Es bleibet freylich sowol über dasgenaueste Maaß der Bewegung, alsüber andere zum Vortrag nothwen-dige Ctüke, noch manches übrig,das weder durch diese noch andereNoten angezciget werden kann, fem.dern blos von dem Geschmak und derKenntniß der Sänger und Spielerabhangt. Und wenn auch jede Klei-nigkeit noch so bestimmt könnte inNoten angezeiget werden, so würdedoch ohne guten Geschmak und großeKenntniß kein Stük vollkommen vor-getragen werden.

Die von I. I. Roußcau vorgeschla-gene, und von H. Sulzer berührte neueBezeichnung der Töne findet sich ausführ-licher entwickelt, in dem llrcher c-m>caruanc <ic n»uv. stgnez pour la dka-iigue, In k lVtcall. stez Xciena. 174!und in der Oilieicar. tue la .Vtnt. mncl.psr. 174;. 12. beyde im iSten Th. derZweybrückcr AnSg. s. W. Noch eineandre Bezeichnung schlügt er in s. lerereü bkr. kZurne^, cbend, S. 265 vor.Was H. S. von der Erfindung deS Joh.de Muris sagt, stimmt nicht mit dem ganzüberein, was in der Lcienee cr pra»rique i!u piain (llianc, psr. lü7z,4>S. 1-0 und 17z. »0» der Erfindung de»Joh. de MuriS gesagt wird.

UcbrigcnS handeln von der Musikali-schen Zcichenlchrc überhaupt: Sioo. Fr.Deccatelll sparcre tiipra il ut<> mv-llerno praricar nells Blustes gueliatcZn» H llerro I, guaeir», in dem ztenBde. der 8oppl. ai (iivrnsle cte'l.erre-rsti 6 Icalia, S 429. Ven, >726.8 )Marc. Dietrich Dranvis (Itüuiicz

iigaaroiia, iSzl^ 12.)^»- ^sr,

Roberts (L)ile. coneerning cdc mu-ficsl nvrez ot rlrs Grümpen anNirum-per marine, ans at rbe elet'etts obriie same, in dem i7tcn Bde. der pb!-ioü 1>ZU5abk. R. 195. S.55S.)

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