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Ich gestehe Ihnen mit einem jedenLeser, der die feinen Schönheiten dereinfaltigen Natur empfinden kann,daß die Fabeln und Erzählungen desHrn. Geliert, die Sie so sehr lieben,größtentheils sehr naiv erzählt sind.Gar oft entsteht diese Naivcte ausden Gedanken selbst, und der aufrich«tigen kunstlosen Ausbildung dersel-ben; manchmal aber scheint sie blosindemAusdnikodcr in der Wendungzu liegen, die aber nicht etwa so neuund sonderbar ist, wie bei) den Min-nesingern, sondern blos in der ge-nauen Nachahmung der gemeinenund manchmal pöbelhaften Art zureden oder zu erzählen besteht, wieman aus der Erzählung vom Bauerund seinem Sohn, der Mißgeburt,vom betrübten Wittwer und einigen
andern flehet. Viele halten diese Fa-beln und Erzählungen, vornehmlichum der vielen Fragen, Einwürfe,satyrischcn Parenthesen, kleinen lu-stigen Anmerkungen ?c. die in der Er-Zahlung mit eingeschoben werden,für sehr naiv. Ein jeder erinnert sich,daß er witzige und lustige Kopfe inseiner Bekanntschaft gehabt hat, dievhngefähr so auf diese Art erzählen.Man hält deswegen diese Art der Er-zählung für sehr natürlich. DieLeser von gesundem Geschmak mögenentscheiden, ob der Verfasser der Er-zählungen die einfältige, ungeschmük-te, leichte, aber edle Sprache der Er-zählung nicht besser getroffen habe.Man kann übrigens mit Grunde sa-gen, daß ein guter Theil der Erzäh-lungen des Hru. Gcllerts von solchemInhalt sind, daß sie dergleichen Zier-rathen und Fransen sehr uöthig ha-ben, und daß der allgemeine Bcyfallzu allen Zeiten nothwendiger Weiseauf seiner Seite seyn muß.
Mich deucht, man könne die naiveSchreibart gar füglich und im Ge-gensatz mit der gekünstelten und ge-zierten, mit jenem angenehmen Mad-chen vergleichen, dessen natürlicheSchönheiten und erworbene Reizun-gen den Cherca beym Terenz so sehrentzünden.
Ilauä timilisvirgo ess virginum no-ssrarum, czuas macres ssu6enr
Demissis kumeris esse, vinAo pe-bkore, ur gracilae lienc.
Li <zua ess kakirior Paulo, pugilemesse sjunc, 6e6ucunr cikum,
"ksmecli kons ess nsrura, re66unc
culrura junceas.— — 8c6 issaec nova iigura ori»
Lolor verus, corpus loli6um sclucci Plenum.
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Ausser dem, was in Hrn. MendelssohnMnter Abhandlung von dem Erhabe-nen