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haben, die in der Form sich sehrweil von den alren Mustern entfer-nen. Nur das, was unmittelbaraus dem Wesen einer Gattung fol-get, muß unveränderlich beibehal-ten werden *).
Von der Nachahmung überhaupt,jedoch nur in Beziehung auf die schönenKünste, handeln: Aristoteles (S. denLlrt. Dichtkunst, S. ü;?u. f. und die da-selbst angeführten ilcbersetzee und Eetlckecrdesselben. Ucdeigenö ist es sehr einleuch-tend , dag dem griechischen Worterr/g ein ganz andrer Begriff, als der,welchen wir mit den Worten Imitationund Nachahmung verbinde», zumGrunde liegt, und durch den Gebrauchderselben ist in die Grundsätze unsrer gan-zen Schönheit» - und GcschmackSlehrc nichtwenig Schiefes und Schwankendes ge-bracht worden) — Ch. Baltcux (S.den Art. Aesthetir S. 50. Gegen s. Leh-re von der Nachahmung, in Rücksicht aufPoesie, hat I. A. Schlegel, in s. Ab-handl. von dem höchsten Grunds, der Poe-sie, Im aten Bd. S. >8; s. Hebers. desWerkes (ztc Aufl.) Erinnerungen bcpgc-bracht.) — 2ll. GcrarS (Der gtc Ab-schn. des ersten ThlS. s. Tlsiz' on Tasse,S. ;o. d. deutschen Uebers. handelt vondem Gefühl oder Geschmack der Nachah-mung S. Art. Geschmack, S. z?9-) —Seran Se la Tour (Das ote Kap. deSaten BucheS s T'arr ste lenrir ecc. s.Art. Geschmack, S. Z78. handelt vonder Nachahmung ) — ?. L. Riesel(S. den loten Adsch». s. Theorie der sch.Kste. und Wlssensch. S. >g>. ite Aufl.)'—^Job. Thrstph. Ronig (S- den StcnAbschn. s. Philos. des Geschmackes S.— T. Meiners (S. das nte-Kap. s.Grunde, der Theorie und Gesch. der sch.Wlssensch.) — AnSr. Hcinr. Schott(H. S. 67 U. f. s. Theorie der sch. Wis-sensch.) — Th. Davies (Oer z-tcBr.des lten Bds. s. Tcrrecs on fuisieck!, »f
») Mit diese!» Artikel verbinde man denArtikel Natur.
Tikterat. Tonst. 1787. 8- handelt Gl»che imirarive power ob rbe LireArrs.)
Von der Nachahmung in Bezie-hung auf BereSsambeit uns Poesieüberhaupt, uns als Mittel zurBilsung Oes Stiles: Bembo (DeImirac. ein Brief an den Mirandola, inden Illussr. vleor. Tpissol. Las 1522.8.) — T. Talcagnini (In s. Oper.Las. 1544. f. findet sich ein Auss. DeImiracionc.) — Barth. Xiccius (DeImicar. Tib. III. Venee. , 545. l >149.8.Lac. 1557. 8.) — Seb. Lox. Mor-zillus (De lmirarione, s stc inform.Lczcki rar. Tili. II. /Zncv. 1554.8.) —Jac. Vmphalius (De clocur. lmica.rione . . . Tib. Lac. 1555. 8. Tugst.1606. 8.) -- I. Sturni (De Imirac.oraroc. Tib. III. A^rgenc. 157». 8. L.Lcbol. loa. Tobsrci, ebend. 1576. 8.Lx est. istalb. Icn. 1726.8.)— Ger.Joh. VossiltS ( De Imirac. cum ora-ror. cum praccipue poecica, /Zmss.1647. 4. und im ztcn Bd. S. 169 s.Gper. sZmlk. 1697. f) — Wegen mch-rer hichcr gehörigen Schrift, s.die Libliock.Lberor. L. X. im ntcn Th. von C- G.v. Murr Journal zur KunstgeschichteS- izs. — —
Von der poetischen Nachahmung,oder in näherer Beziehung aufpoc-sie: Bern. Parcenio (Deila Imicar.poerica, Tib. V. Ven. 1560.4. Lat.etwas verändert und verm. Ebcnd. 1565.4.) — In de» AgN. SegNl Lag.soprale cofle pcrrencnci allaLoec. Tic. 1581.8- ist die crste Te^ione dcr poetischenNachahmung gewidmet. — Von des Ud.Nisieli Leo»',», pnec. gehört die 7ytc deS4ten Vds. hicber. — I. I. Breitin-ger (Oer ztc Abschn. dcsucn Th. »'.Dicht-kunst, S. 52 u. f. handelt von dcr Nach-ahmung der Natur.) — Joh. »Ll.Schlegel ( Von der Nachahmung, imzytcn und zitcn St. der Vcytr. zur krit.Historie der deutschen Sprache, und verm.im zren Bd. S. 95. s. W. Von dcr lln-sthnlichkcit iu dcr Nachahmung, im ztcnEt. des iten BdS. der Neuen Bcyte. zum
Ver-