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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
491
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haben, die in der Form sich sehrweil von den alren Mustern entfer-nen. Nur das, was unmittelbaraus dem Wesen einer Gattung fol-get, muß unveränderlich beibehal-ten werden *).

Von der Nachahmung überhaupt,jedoch nur in Beziehung auf die schönenKünste, handeln: Aristoteles (S. denLlrt. Dichtkunst, S. ü;?u. f. und die da-selbst angeführten ilcbersetzee und Eetlckecrdesselben. Ucdeigenö ist es sehr einleuch-tend , dag dem griechischen Worterr/g ein ganz andrer Begriff, als der,welchen wir mit den Worten Imitationund Nachahmung verbinde», zumGrunde liegt, und durch den Gebrauchderselben ist in die Grundsätze unsrer gan-zen Schönheit» - und GcschmackSlehrc nichtwenig Schiefes und Schwankendes ge-bracht worden) Ch. Baltcux (S.den Art. Aesthetir S. 50. Gegen s. Leh-re von der Nachahmung, in Rücksicht aufPoesie, hat I. A. Schlegel, in s. Ab-handl. von dem höchsten Grunds, der Poe-sie, Im aten Bd. S. >8; s. Hebers. desWerkes (ztc Aufl.) Erinnerungen bcpgc-bracht.) 2ll. GcrarS (Der gtc Ab-schn. des ersten ThlS. s. Tlsiz' on Tasse,S. ;o. d. deutschen Uebers. handelt vondem Gefühl oder Geschmack der Nachah-mung S. Art. Geschmack, S. z?9-)Seran Se la Tour (Das ote Kap. deSaten BucheS s T'arr ste lenrir ecc. s.Art. Geschmack, S. Z78. handelt vonder Nachahmung ) ?. L. Riesel(S. den loten Adsch». s. Theorie der sch.Kste. und Wlssensch. S. >g>. ite Aufl.)'^Job. Thrstph. Ronig (S- den StcnAbschn. s. Philos. des Geschmackes S. T. Meiners (S. das nte-Kap. s.Grunde, der Theorie und Gesch. der sch.Wlssensch.) AnSr. Hcinr. Schott(H. S. 67 U. f. s. Theorie der sch. Wis-sensch.) Th. Davies (Oer z-tcBr.des lten Bds. s. Tcrrecs on fuisieck!, »f

») Mit diese!» Artikel verbinde man denArtikel Natur.

Tikterat. Tonst. 1787. 8- handelt Gl»che imirarive power ob rbe LireArrs.)

Von der Nachahmung in Bezie-hung auf BereSsambeit uns Poesieüberhaupt, uns als Mittel zurBilsung Oes Stiles: Bembo (DeImirac. ein Brief an den Mirandola, inden Illussr. vleor. Tpissol. Las 1522.8.) T. Talcagnini (In s. Oper.Las. 1544. f. findet sich ein Auss. DeImiracionc.) Barth. Xiccius (DeImicar. Tib. III. Venee. , 545. l >149.8.Lac. 1557. 8.) Seb. Lox. Mor-zillus (De lmirarione, s stc inform.Lczcki rar. Tili. II. /Zncv. 1554.8.)Jac. Vmphalius (De clocur. lmica.rione . . . Tib. Lac. 1555. 8. Tugst.1606. 8.) -- I. Sturni (De Imirac.oraroc. Tib. III. A^rgenc. 157». 8. L.Lcbol. loa. Tobsrci, ebend. 1576. 8.Lx est. istalb. Icn. 1726.8.) Ger.Joh. VossiltS ( De Imirac. cum ora-ror. cum praccipue poecica, /Zmss.1647. 4. und im ztcn Bd. S. 169 s.Gper. sZmlk. 1697. f) Wegen mch-rer hichcr gehörigen Schrift, s.die Libliock.Lberor. L. X. im ntcn Th. von C- G.v. Murr Journal zur KunstgeschichteS- izs.

Von der poetischen Nachahmung,oder in näherer Beziehung aufpoc-sie: Bern. Parcenio (Deila Imicar.poerica, Tib. V. Ven. 1560.4. Lat.etwas verändert und verm. Ebcnd. 1565.4.) In de» AgN. SegNl Lag.soprale cofle pcrrencnci allaLoec. Tic. 1581.8- ist die crste Te^ione dcr poetischenNachahmung gewidmet. Von des Ud.Nisieli Leo»',», pnec. gehört die 7ytc deS4ten Vds. hicber. I. I. Breitin-ger (Oer ztc Abschn. dcsucn Th. »'.Dicht-kunst, S. 52 u. f. handelt von dcr Nach-ahmung der Natur.) Joh. »Ll.Schlegel ( Von der Nachahmung, imzytcn und zitcn St. der Vcytr. zur krit.Historie der deutschen Sprache, und verm.im zren Bd. S. 95. s. W. Von dcr lln-sthnlichkcit iu dcr Nachahmung, im ztcnEt. des iten BdS. der Neuen Bcyte. zum

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