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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
435
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bei,. Es ist höchst wahrscheinlich, Gelchrken, welche in der Saimu-daß sie nach keiner uns bekannten lung der Schriften der ftanzösischcnTonleiter gehen; obgleich biswci- Academie der schonen Wissenschaf-len Reisende uns solche Gesänge ten verschiedentlich zerstreut ange-nach unserm diatonischen Geschlecht troffen werden. Vor nicht gar lan-aufgeschriebcn haben. Denn schon ger Zeit hatte der Pater Serbert,in Spanien, in dem mittäglichen damals Bibliothecarius des Bcne«Frankreich, in Italien, und all den dfttiner Closters zu St. Älasi, eineGranzen der Wallache«), höret man, Reise, in der Absicht Enldcftmgcnwie ich von kunstverständigen Män- über die Geschichte der Musik zu ma-uern von feinem Gehör versichert chcn, unternommen. Er schrieb imtvorden, Gesänge, die nach keiner Jahr i?t)z aus Wien an jemandunsrcr Tonleitern können geschrieben hievon folgendes: 8cias me utilswerden. sllmoäum icsr l'nlcipers pro tiilio-

Die Erfindung der Abmessung der

Töne durch Zahlen, schreiben die ^r"5 uonnu.I-s auöbor.bus -no.

tgriecken insaemein dem pvchaao. ^ «ota»-am Wtt-

dk UmftÄMr. dkm«

von dem Künstler Slaucus. Ein ' zu erwarten haben, steht

a>??' i>?der?ke ungleiche eherne einer Tradition, die durch

Keller'aedrecklek ' ab? d?n dar! laug- Reihe von Jahrhundertenm»msch-° W«,mz EMu-uS

untersucht ) >. ). ücos der Griechen. Wenn man das,

Ueber die eigentliche Beschaffenheit was die Alten von dem Charakter bie-der griechischen Musik sind von den ftr Tonarten sagen, mit dem ver-Neuem erstaunlich viel Untcrsuchun- gleicht, was noch itzt ein geübtes Ohrgen angestellt worden, aus denen al- vabey empfindet, so ist es nicht ohnelen eben kein Helles Licht hcrvorge- Wahrscheinlichkeit, daß die Sachekommen ist. Man findet in den grie- würklich so sei). Ob aber einige inchischcn Schriftstellern, die besonders Schriften aufbehaltene Gesänge derüber die Musik geschrieben haben, Alten, die man glaubt entziffert zunicht nur an verschiedenen Stellen haben, itzt noch so können gesungenundurchdringliche Finstcrniß, son- werden, wie sie ehemals würklich gc-dern auch ganz offenbare Wider- sungcn worden, daranfinde ich Grün-sprüche. Wir «vollen uns also bei) de genug zu zweifeln. Daß aber ei-dieser Materie nicht vergeblich auf- nige noch itzt in katholischen Kirchenhalten: wer begierig ist, sie näher übliche Gesänge ein hohes Alter vonzu untersuchen, oen verweisen wir tausend Jahren und darüber haben,auf die alten Schriftsteller über die ist nicht unwahrscheinlich.

Theorie der Musik, die Meibom in Bey allen diesen Ungewißheiten hat

einer Sammlung herausgegeben hat, man kein Recht zu zweifeln, daß die

auf den Claudius Prolemaua und alten Griechen, die die andern schö-

anf die Abhandlungen verschiedeneren Künste auf einen so hohen Grab

?.«aol,. p-retm. c-nr.ii. ZI. der Vollkommenheit gebracht ha-

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