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reu Zusammenhang der Dinge geht,und die Sorgfalt wol zu untersuchen,ob man auch alles, was man hatsagen oder vorstellen wollen, würklichgesagt und vorgestellt habe. Denngar oft entstehen in dem Werk desKünstlers Luken, wo in seinen Ge-danken keine gewesen sind! nur weiler nicht sorgfältig genug gewesen ist,zu überlegen, ob er auch wurklichalle s gesagt hat, was er gesagt zuhaben sich vorstellt. Darum muß ersich oft an die Stelle seines Lesers,oder Zuhörers setzen, und sein Werkals ein solches bcurthcilcn. Diesesist ein Theil der Ausarbeitung.
Luke.
(Oicdtklinil.)
Iii einem ganz besondern Sinn be-deutet dieses Wort das, was einigeNeuern auch sonst durch das latei-nische Wort lüatus ausdrüken, dieUnt erbrechung in der Bewegung der,zur Sprache dienenden, Gliedmaas-scn„ die aus der unmittelbaren Fol-ge Weyer Tone entsteht, wobey derUcbergang des. einen zum anderndur ch eine Art von Sprung geschieht,wel ches dem Wolklang entgegen seynkaum. Weil dieses nicht selten beydem Zusammenstoß der Vocalen gc-schiccht, so haben verschiedene neuereKimstrichter dieses, als eine demWolklang schädliche Sache ganzlichverboten, wogegen aber andere ver-schiedenes einwenden.
Es ist wahr, daß das öftere Zu-sammenstoßen der Selbstlauter dieRede schwer macht, zumal wenn bey-de laug find. Daß aber die Grie-chen nicht so ängstlich gewesen, sie inihren Versen ganz zu vermeiden, istans tausend Versen offenbar. Auchkann daran nicht gezweifelt werden,daß sie solche Luken bisweilen mitFleiß gesucht haben, wie schon A.
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Gellius angemerkt hat ch. Cr sagtausdrüklich, daß in der Stelle ausVirgils Gedichte vom Landban
l'slem «livcs srsr Liipuz ec viciuzVclevo
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das Wort vra auch deswegen besserstehe, als blola, welches der Dichterzuerst soll gesetzt haben, weil dasZu-sammenstoßcn des letzten Vocals iu,ersten Vers, und des ersten im zwei),tcn, angenehm scy. blam vocalj? inpriors vertu extrsma emlemgus inseguenti prima canoro iimul achuezucunllo lüatu traäkim sonnt. Erführt auch den bekannten Vers Ho.mersi ch'w a>.Ae-7!te etc. an,
um zu beweisen, daß solche bistnznicht von ohngcfähr, sondern ausUebcrlcgung in die Verse gekommenseyen. Dieses allein ist hinlänglichzu beweisen, daß jene Regel eben nichtangstlich dürfe beobachtet werden.
Und dann ist es vielleicht noch wich-tiger, das Zusammenstoßen gewisserMitlautcr zu vermeiden, die eineweit merklichere Luke geben. - Ein N,das auf ein M folget, kann nichtohne Mühe ausgesprochen werden.Also begnüge man sich dem Dichterüberhaupt zu sagen, er soll überall,so viel möglich, auf die Leichtigkeitder Aussprache sehen, ohne ihm zugenaue Regeln vorzuschreiben.
Lydische Tonart.
(Musik.)
Eine der Hanpttonarten in der gric,chischen Musik, die Plato ans seinerRepublik verwiesen hat, weil sie, un-geachtet ihres lebhaften Charakters,doch etwas weichliches hatte. Daßunser heutiges E dur, wenn dieserTon völlig nach der Art der Kirchen-tonartcnbchandeltwird, wurklich dielydische Tonart der Alten fty, wie
die
btotk. I.. VII. c. -o.