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scheu Versuch zum Farbcnregister')schon einigermaaßcn ausgeführthat Inzwischen müssen sich dieMahler in Ansehung der Luftperspck-tiv mit einigen allgemcmenBeobach-tungen und etwas unbestimmten Re-geln behclfen.
Das Wichtigste davon hat derHerr von Hagedorn mit seiner ge-wöhnlichen Gründlichkeit in sehr wc.
nig Worte zusammengefaßt f). Wirwollen hier die Hauptpunkte der Sa-che berühren, damit jeder Mahlerüberzeuget werde, daß es nicht mög-lich sei), diesem Theil der Kunst oh-ne genaues Nachdenken Genüge zuleisten.
Zuerst kommt also die Schwächungder Farben, durch die Entfernungdes Gegenstandes in Betrachtung.
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Man stelle sich alfo vor, HL fey ei-ne nahe an der Oberfläche der Erdegezogene gerade Linie; DE eine inder Luft der vorigen parallel laufendeLinie, in einer Hohe, über welche dieDünste der Erde nicht heraufsteigen.In H stehe ein Beobachter nach derGegend IZL gekehrt.
Nun muß man zuerst bedenken,daß nahe am Erdboden sich die mei-sten und gröbsten Dünste aufhalten,so daß man in einer größern Höhenicht nur wenigere, sondern auch sub-tilere und die Luft weniger verdun-kelnde Dünste antrifft. Man stellesich also vor, daß aus dem Punkt Xeine krumme Linie k O I dergestalt
-) S. Farben.
Von Ausmessung des Lichts und derScharten handelt das nicht nach Ver-dien? bekannte Werk, welches er un-ter dem Namen kdoromeri-ii 1760 inAugsburg herausgegeben. Und zumFarbcnregister hat er einen guten An-sang geliefert, in einem Wert, daskürzlich unter dem Titel: „Bcschrei-„bung einer mit dem Calauischen„Wachs ausgcmahltcn Farbcnpyra-„mide," in Berlin herausgekom-men ist.
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gezogen sey, daß die ausjedcmPunktder Höhe H oder (Z, oder wo mansonst will,> auf HO in rechtem Win-kel. gezogene Linie HI oder LO dieDichtigkeit der Dünste derselbenHöhe anzeige. Ferner sey L der aus«ferste Punkt des Horizonts.
Nun stelle man sich vor, daß ei»wol erleuchteter Körper, von wel-cher Farbe man will, in L, ein an-derer von eben der Farbe und Er-leuchtung in L gesehen werde, ein drit-ter aber in L, und man wolle wissen,wie viel jeder dieser Gegenständevon der Lebhaftigkeit seiner natürli-chen Farbe verlieren werde. Weilblos die Menge der Dünste, durchwelche die Lichtstrahlen fallcir, die Ur-sache dieser verminderten Lebhaftigkeit
ist, so darf man nur für jeden StandL. L und L diese Menge bestimmen.Man sieht aber sogleich, daß sie injedem Stande von zwey Größen ab-hängt, nämlich von der EntfernungHss. HL, HL, und denn von derT 4
Betrachtungen über bk Mahlerey.
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