Druckschrift 
3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
128
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Kür

acnhclte» des Kupferstiches überhaupt,Richardson, in dcn Vvo äilcourlessnei eÜÄXZ on che vvdole »rc ot Lricl»cixm, Donst. 1719. 8. im Ztcn Th. derfranzösischen Ucbcrsctzung seiner ckckeorioclc la peincuro, l)-28» 8. S. 10;u. f. Von den Eigenheiten und Vor-zügen der verschiedenen Arien von Kupfer-stichen handelt, der in dem vorigen Arti-kel angeführte lZssb^ 011 princs, im -tonKap. S. q? u. f. der -tcn Ausgabe sowie eben derselbe, Regeln zu sammeln,in dem zten Kap. S. ozi u. f. giebtwelche Hr. I. C. Füßlin in seinem Nai-sonnirenden Verzeichnisse der vornehmstenKupferstecher und ihrer Werke, Zür. ,771.8. bcpbchalten hat. läec generaleck'uoe collcKiun complere ck'cstsmpessvec uns stillercscion lur I origine clela grsvuee , er lue las piamiors liveescl'imoacs, d l.eipf. cr Vien. 1771. 8.(beschreibt vorzüglich die Einrichtung derDresdner Kupferstich - Sammlung; vergl.mir der Reccnsion derselben in dcrNeuenBibl. der schönen Wissensch.) ErsteGrundlage zu einer ausgesuchten Samm-lung neuer Kupferstiche, von C. L. Jun-ker, Bern. 1776. z. lieber die unzu-vcrlstßige Nachahmung der Kupferstecher«),im roten St. des Meuselschen Museums,S. 49s.

ferner gehören hierher: klonen ckechcvenir peincre cn rrois doures, erri'cxccurer zu pincesu teü ouvraZestles plus gronstz mairrcs lons avoirzppris le clellciu, l^ar. 175z. 16. Ttmlk.1706.12. deutsch >77y. 8. und bcy Christn.Med. Prangcns Schule der Mahlerc»,Halle 1782. 8. (handelt von dem Auftra-gen und Jlluminircn der Kupferstiche aufGlas, wozu auchPernetti in seinem Wör-tcrbuche, S. >>z. der Abhandlung d. Hebers,eine Anweisung giebt.) lAgiÜLre ckii-lunriner lesszmpe pobee (ur rolle,l'sr. '77;. ro. (Der Jnnhalt dcsWer-kes ist im >;ten Bde. S. z?8. der NeuenBibt. der sch. Wissensch, zu sindcn.) --Die Kunst, Kupferstiche zu illuminiren, inEngland erfunden, Salzb. 178S. 8.Anleitung Kupfer nach dem Leben zu illu-

miniren, und Zeichnungen zu vervielfäl-tigen .... Dill. 1788.». Augsb. 179-.8. Kunst, Kupfer zu illuminiren unddie Farben zu mischen, mit Mustern,Nürnb. 1788. 4. Der Jlluminist, oderpraetische ltnterweisung, von sich selbstschön illuminiren und mahlen zu lernen,Nürnb. 1789. 8.»

Ein 8ccrcr pour dlancdir las elbam-pes, von R. Hecguet, findet sich bep sei-nem Lscalogue 605 ßravec«ck'aprös kuderrs, ?sr. l/45. >2.

Zu den, bcy dem Art. Acziirmsr, S.67 angeführten Verzeichnissen von Kupfer-stich-Sammlungen kommen uoch: Lsrsl.stes Volumcs ck'tliismpaz, cloirr lczplsnclies lonr ü la Lil>I. clu lioi, ?ar,174z. f.> Laral. univorlel cc rsi»tvuiie ste r»uras los oltampes t'rsn»^oilöü, p. ^lr. Donos, l?sr. 1770,

8-

In Bückern sind , wie gedacht, ei-gentliche Kupferstiche zuerst in Italien,umö I. 1477 gebraucht worden (S. denArt. Kupferstecher) Von französischen Bü-chern ist das erste, damit versehene diekereZrinaclon sto oulrremer en Vcrreü-inro , Dyvn 1488. ü die aber nachdeutschen Holzschnitten gemacht sind. Vonden, in Deutschland gedruckten Büchernsoll das älteste dieser Art das dtiss-loblorbii-olenio >48«. ü sehn (S. dieIcieo ßcn. ci'une Loll. coinpl.ä'Lttainx.S. -ZZ.)

Kürze.

(Redende Künste.)

Ohne Zweifel ist die Kürze eine derwichtigsten Vollkommenheiten derRede. Sie tragt viel Gedanken inwenig Worten vor, und erreicht alsoden Zwek der Rede auf eine vollkom-mene Weise. Es hat allemal etwasreizendes und einigermaßen wunder-bares für uns, wenn wir sehen, daßmit Wenigem viel ausgerichtet wird;und denn ist die Kürze dcn Gedanken,was dein baaren Rcichthum dasGold ist, welches das Aufbehalten,

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