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3 (1793) [K - Q]
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Kup

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Werth hatre, unruhige Nachte macht,und die es bcp aufstoßender Gelegen-heit um einen Preis anschaffen, derseinen wahren Werth hundertmalübersteiget. Man trifft auch nichtselten bei) diesen Sammlern noch an-drcArten vonThorheiten an. Aberanstatt dergleichen Mißbrauche zurügen, wollen wir lieber versucheneinige Vorschlage zu thun, wie nochneue Gattungen nützlicher Samm-lungen von Kupferstiche!! zu machenwaren.

Vor allen Dingen wünschte ich,baß einer von den geschiktesten Ku-pferstechern sich die Mühe gäbe, einVerzeichnis; einer solchen Sammlungzu geben, aus welcher man den An-fang und Fortgang der Kunst nachden verschiedenen merkbaren Stufen,durch welche sie zur Vollkommenheitgestiegen ist, sehen konnte. DieseSammlung würde eine Folge vonBlätternausmachen, darin jedes fol-gende in der Behandlung etwas hat-te, das den vorhergehenden noch feh-ler, und wodurch die Kunst des Sv'-chcns, oder des Aetzens, um einenSchritt weiter gebracht worden.Eine solche Sammlung würde diewahre Geschichte der Kunst auf dasdeutlichste darstellen.

Man konnte auch Verzeichnisse sol-cher Sammlungen machen, deren je-de vornehmlich einen Theil der Kunstin seiner Vollkommenheit darstellte.In die eine kamen nur solche histori-sche Stüke, die sich durch eine für-treffliche Erfindung, oder solche, diesich durch eine vollkommene Anord-nung auszeichneten; eine andre wäreden Kupferstichen gewidmet, wo dieAustheilung des Lichts und Schat-tens vorzüglich glüklich augebrachtworden. Für Portraite konnte eineSammlung gemacht werden, darinjedes Blatt wegen der Stellung et-was vorzügliches hatte.

Es laßt sich leicht begreifen, wienützlich dergleichen Sammlungen dem

Künstler und dem Liebhaber scynwürden. In die Sammlungen jederGattung dürften nicht eben immerdieselben Stüke kommen; denn ofthat man viel Stüke, davon jedestüchtig wäre, eine gewisse Lüke derSammlung auszufüllen. Also müß-ten die Verzeichnisse so eingerichtetwerden, daß für jeden besondernTheil der Kunst mehrere Stüke alsVeyfpiele darin verzeichnet waren,damit der Liebhaber wenigstens ei-nes, oder ein Paar derstlbcn an-schaffen konnte. So konnten z. V.zur Geschichte der Kunst mehrereSamimungcn gemacht werden, da-von keine dieselben Blatter enthielte,die schon in einer andern sind. All-gemeine Sammlungen, die sich aufalle Zweige der Kunst und auf alleSchulen crsircken, sind Unternehmun-gen, die man öffentlichen Ansialtenüberlassen muß, weil der dazu-thige Aufwand die Kräfte der reich-sten Privatpersonen übersteiget.

Die Materie von den verschiede-nen Absichten, die man bei) Kupfer-sammlungcn haben kann, von derbesten Arr dieselben zu erreichen, vonder Wahl der Stüke, von der Anord-nung der Sammlung und vielen an-dern dahin gehörigen Dingen, ver-dient: eine vollständige Ausführung,und «würde ein Werk von beträchtli-chem Umfange werden.

Ollcours lur les prejugas lle cerrainzcnrieux, roucbanr Is gravure, purLern, ?icarll, bcy dessen Impoikures ln-nncenrcs, ou recucil ll'elkzmpes ll'a.pre8 . . . Uspbael, le Luillc, LsrlnKksrarci, le Uoulln, Uerndranllc, ore.<zr»v«es s leur imiunik»!, er lelon loßoüc parciculisr lle cbscuu ll'eux,lkercl. l/z^.kol. 78M. De l'müikecics elk?mpcs er lcur ulsZ<->, handeltde Pilcs in bei» 27WN Kap. der Illöe clupeintre park-iir, Oauv. z, S. 4Zt>u. f. Ben dem Werth n»d den Ei-

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