Druckschrift 
3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
125
Einzelbild herunterladen
 

K up

Kup

ßoph Le Blon, der ums I. 17 -0 sehr

glückliche Versuche mit drcy Farben (S.dcu vorher angeführten ^ccounr ob!vlr.l,e Zlvn'5 ?rine. l'N den pliilos. Branx-akb.) lieferte (S, stauen. cle5 8.1v. v.J.1722 Band 7-. S. -,6 und HoubrackensGroote Schouwburg, Bd. ,. S. zz>. dieIciee Zen. cl'une (ZolleN. compl. ch Lssk.S. -l° lind das !)!K. <icx /Zerilk. dcS H.v. H. Art. Le Blond) Indessen hatte dochvor ihn,, mit Ausgange des vorigen Jahr-hunderts Taylor, oder wie ihn Weyer-mann (t .even5betcchr^vii>rien Bd. Z.S .Z27) nennt, Taiiler und Pet. Schenk,eben so glückliche Versuche gemacht, undihre Blatter sollen bereits mehrere Far-ben gehabt haben. (S. den ^hreZs kix-rvr. che 1'orlAine er chez peciFeex che I»tllrav. S. >9 u. f.) Vielleicht sind aber dieBllltter von Schenk mit einer einzigen,vorher illuminieren, Platte gemacht mor-den. Die Nachfolger Le Blens waren,Bart. Scuter, Ioh. Admiral, A. Ro-bert, I. Gaulier und Oagotti Gautier(welche die vierte, und mehrere Platten,hinzusetzten. S- die angef. k.-«cre con-ccrn. le nnuvel,Xrr eis Zeavei.) >»Die Kunst, getriscl'te izanorisse inRnpfcr nachzuahmen scheint, zu glei-cher Zeil, von verschiedenen, und aufverschiedene Art erfunden zu seyn. Daßnicht, wie in den Meuselschen Miscell. ge-sagt wird, schon Hubert Gvlziuö Blätterin dieser Manier gearbeitet habe, ist be-reits vorher bemerkt worden. Unter denDeutschen machte zuerstI. Ad. Schweickartaus Nürnberg Anspruch darauf, der in derIdacculca cii cenrc> ?enlieri ciiv. chi-ssnr.O. Labdiani, tsrco inraZl. in rameäs st. L. IcknZkorch, ?ir. 176z. f. 100 Bl.einige Blätter der Art lieferte, und schonums I. 1745 die Erfindung gemacht ha-ben wollte (S. Murrs Journ. Th. 2.S. 258.) Ihm folgten, Pet. Flvdding,P. Fr. Charpenticr, so wie P.Varabe'inParis; I. B. Le Prinee vervollkvmmtedie Manier nur umS I. 1770 und dadurcherhielt sie seinen Nahmen. Doch scheinter anders, als jene zu Werke gegangenzu seyn; wenigstens bediente der Architect

Pierre Barabe' sich, bcy seine», im Ge-schmack des Getuschtcn gestochenen archt-tcetonischen Zeichnungen, noch eines In-strumentes, mit welchem er die Punctc indie Platte brachte (S. Bibl. dcr sch. Wis---scnsch. B. 9. S. zoz.) und Le Prinee scheintdieses, blas durch die von ihm erfundeneBeitze, welche er, wahrscheinlicher Weise«init einer Art von Pinsel aus die Platteauftrug, bewirkt zu haben. (S. N.Bibl.der sch. Wisscnsch. Bd. >0.. G. 180.) Aberzugleich mit ihm lieferten die H. H. Dau-the, Gottlob und Bause Leipzig ver-schiedene Blätter in eben dieser Manier(S. N. Bibl. der sch. Wissensch. Bd. 10.S. zzz. Bd. 19. S. zz6. Bd. 20. S. ZZ5.)und der Unterschied scheint nur aus jenerBeitze, aus welcher Le Prinee ein Ge>heiuiniß machte, entstanden zu seyn.Durch den Engländer Paul Saudby, wur-de diese Manier vervvllkommt, und erhieltden Nahmen, gewaschene Manier(L-ravure en lavix oder ^czua rinrs)Auch haben ausser ihm, V. Green, F.Jukes, I. Barry, Arch. Macduf, Rich.Covper, I. Wells, Ii. Dodd, so wieI. G. Pcestel und Madam Eatharina Pre»stel, und unter den Italienern, Andr.Scacciati Blätter, in dieser Manier ge-liefert. Eine andre Art, Zeichnungen inKupfer zu bringen, erfand der Abt Ri-chard de St. Noe, vermittelst gewisser i»die Platte eingedruckter Körner; und nocheine andre Jos. de la Fossc (S. N. Bibf.der sch. Wisscnsch. Bd. 10. S. zzz undBd. 14. S. Z47) Zu dieser Erfin-dung gehört die von Cornelius PlooS vonAmstel, wodurch alle mit Kreiden, chine-sischer Dusche und Farben gemachten Zeich-nungen, bis zur höchsten Täuschung nach-geahmt werden. Sie ist ungefähr im I.1765 gemacht worden, und Nachr. davongeben die: Lerichren rvej -ens cen?rcentever !e volgcns che nieurve vir.vincling von che kss. Lern. ?Ic>o5 vonEinste!, 20 alx chc^eive van r;^ch rorrz'ch gepiaacx ^z>n in ^e varerlanchlehckerrerciet'ningen. 1763 U. f. 8.Die Nachr. von Künstlern und Kunsts.Bd. a. S. 46. Die Meuscischrn Miscell.

He'st