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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
124
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bestimmen. (S, das vorhergehende an-geführte Werk des Engl. Evelyn, Kap.4.S> 75. und Kap. 5. A.izo ).

Hieraus folgte die so genannte gehäm-merte^ oder Plmzvnnrdeic, wo mitdem so ernannten Hammer der Goldschmie-de, Zeichnungen durch gepickte oder ge-schrvtenc Striche, und durch kleine, nahean einander stehende Pünktchen, in Ku-pfer gebracht werden. La die Kupfer-stechcrkunst von den Goldschmieden anS-gieng1 so ist der Punzen auch gleich benden ersten Versuchen gebraucht worden.Der erste aber, welcher vorzugsweisedamit arbeitete, war (wofern Hieron.Bang aus Nürnberg s. Gandelüni nori?.ist.or. nicht alter ist) eiu Italiener, Giro!.Hagivöli, der ums Jahr ,56? dergleichenBlätter lieferte, bei« welchen aber auchmit dein Grabstichel nachgeholfen worden ist.Ben einen«, vom Fabio bicinio geäzteuBildnisse des'MarsiliuS FicinuS, hat derPunzen diese Dienste geleistet. (S, Mach«senS Verzeichnig einer Samml. von Bild-nissen, S. Z9 u. f.) In, «7ten Jahrhun-dert wurde diese Kunst von Äan. Keller-thaler, der auch mit dem Spitzhaiiimcrarbeitete, (S. KcyßlccS Reise», Br. g6)von Frz. ASpruck, Jan. Lurina, PaulFlicht, n. a. m. fortgesetzt. Zu dieserManier gehören die, nacio Zeiclmnngs-6vt mir scdwarzar rmö «cotherRrei-Ve, zehämrircrten Nlarrer, (,Vls-niüee eia cra/c>»)- welche der ältere DcS-martcanp, Jean LH. Francois, undMagni«, um» I. «?;ü zugleich erfundenhaben wollten. L'er letztere, ein Feld-messer, erfand nähvnlich stählerne Werk-Zeuge, mit welchen man, genauer undnatürlicher, als mit dem Punzen, diekornichtcn und gelinden Schraffirungender Hnndrisse von sckiwarzcr und rothrrKreide nachahmen tonnte (S. ^nnol.t)'p"ßr. .lairv. 176z. SHd.t.S. 76.) Aus-ser den erwähnten Kst ustlcrn lieferten de-ren noch, L. Bdma't, I. B. Bichard,Otto Sahler u. a. nn Und aus dieserManier scheinen wb.-dce die puncrirrei,Vlättcr, ungefähr >0 Jahre später, ent-standen zu sevn. Blatter, mit bloßen

Ullneten durchaus gearbeitet, (so genannteINiiiialursrneke) verfertigte schon Joh.Hcinr Slärklin von Augsburg (1!?z6),mlhmlich die bekannten kleinen heiligenBilder; aber in der eigentlich punctirlcnManier lieferte Bartolozzi, wenn nichtdie ersten Blätter überhaupt, doch die er-sten von vorzüglicher Güte, und mit ihn«zugleich, und später, Jon. SpilSbmy,W. W. Ruland, Aob. Mrnageot, G. Fr.Schmidt, Just. Preisler, Dan. Berger,C. Feller, P. W. Tonkins. u. a. m.welche, in dem vorher gehenden Artikel,bei? Bartolozzi, angezeigt worden sind.llebrigrnS sind von mchrcrn Blättern, indiesen bcvden Manieren, so wohl schwarze,als rotlpe u«>S bunre Abdrücke vorhan-den. Die, von der ersten Aet soll einFranzose, PalmeuS, ums I. >7;,. ge-macht haben. (S. Hamburg. Magazin,Bd, 10. S.zrz.)

Äunre Rupfec überhaupt waren, ch-dcsscn, bereits lange vor diesen vorhan-den , solche nähmlich, welche mit mehraln einer Platte gemacht werden. -Holz-schnitte mit Farben verfertigte schon Hu-go da Carpi in den Jahren >;-o - >;zo.(S. des Vasar! Viro Bd.z. S. z°;u. f.Ausgabe de» Bvttari, vergl. mit dem Art.FormschneiSen) und man versah auchendlich Bücher damit. Die Bildnisse derKaiser von Hubert Goltzius, chmv. 1560.5. sind mit dergleichen Holzschnitten vonzwei« Stücken gemacht, und keincSmegeS,wie in den Mcuselschcn MiScellancenHeft 1. S. is gesagt wird, in der ManierdcSj Le Prinec gearbeitet. In größererVollkommenheit erscheinen sie in desCaSp.AsclliUS Werk, Os lottilous, st. loöleisvL,«i5> öckil. 1627. 4. In R.upfcraber lieferte Lostman, oder Lastman (s.Gandcstini Kvri2. ickor. cleAli inrooil. indem Art. I. L. Lc Blo» und tostmann)davon im 1.1626 die ersten, aber frch-lich schlechten Versuche; und Heek. Zcgcrswar, meines Wissens, der erste, welcher umsJ.rüüokaudschasten mitFarbcn auf!üchern(H. v. Murr sagt in der Neuen Bibl. dersch. Wissens». Bd. 2z. S-9Z auf Papier)abdrucken lehrte. Ihm folgte Jac. Chri-stoph