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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
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K r a

big in prachtigen Zimmern an De-kcngcsinise, die nach Art eines Ge-bälks gemacht sind, und verguldct siealsdenn zu mehrerer Pracht.

Wo sie zum andern Gebrauch anglatte Wände gesetzt werden, um Uh-ren, Gefäße, oder Brustbilder zutragen, da gicbt man ihnen insge-mein eine unten zugespitzte Form;das übrige ihrer Zeichnung, Formund Verzierung überlaßt man demGcschmak oder Eigensinn der Bild-hauer , die bey Zeichnung der Con-solcn auf tausenderley Art aus-schweifen.

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(*) Von Kragsteinen handelt, UnterMehrerin Blonde!, in s. Omrs ci'H»ctiireök. Bd. I. S. z;z. und im -ten Bde.S. 49 s. Vitkribucioa äaz ^lsiions äsplaiisnce.

Einzcle Zeichnungen zu Kragsteinenhat, unter mehrcrn, der junge Voncher(Lankows svcc leurr xroiils, f. ü Bl.)herausgegeben.

Kran z.

(Baukunst.)

Ä5ird auch bisweilen das Hauptge-sims genennt, weil er oft das obersteGesims ist, womit das ganze Ge-bäude gckrönct wird. Der Kranz istder oberste, am weitesten auslaufen-deThcil des Gebälkes, der die ganzeOrdnung bedcket*). Die Baumei-ster sind nicht einmal alle darübereinig, von welchem Theile des Ge-

*) S. Gebälk UTh. S. zir. wo das,was zwischen den Linien - k und b xliegt, zum Kranz gehöret.

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balkcs der Kranz angehe, indem ei-nige kleine Glieder von einigen nochzum Fries gerechnet werden, die an-dre als Theile des Kranzes ansehen.Die bcydcn untersten Glieder in dernachstehenden Figur, die mitund r, bezeichnet sind, werden voneinigen noch zum Fries, von andernaber schon zum Kranz gerechnet.

Die ganze Hohe des Kranzes mußzum wenigsten den dritten Thcil derHohe des ganzen Gebälkes betragen;man nimmt sie aber gemeiniglich nochetwas großer an. Weder alle Theiledes Kranzes, noch die Verhältnissederselben sind so bestimmt, daß nichtjeder Baumeister darin etwas andersmachte. Keiner hat die Kränze fürdie verschiedenen Ordnungen so ge-nau bestimmt, und jedem seinen bc-sondern Charakter so bezeichnet, alsGoldmann.

Nach diesem Baumeister gehörendrey Theile wesentlich zum Kranz:der Wulst (in der Fig. mit 6 bezeich-net)*); die Kranzlciste ;; die Ninn-leiste 2, mit ihrem Ucberschlag e.Die Kranzleisie muß nun nothwen-big von der Rinnleiste durch klei-nere Glieder z, 4, abgesondert wer-den; und durch die Beschaffenheitdieser Glieder bezeichnet Goldmanndie Kränze der verschiedenen Ord-nungen.

C 2 In

5) Dieses Glied findet man sonst bcyallen Kränzen. In dem Gebälk,das über den drcy schönen coriNthl-schen antiken Säulen liegt, welchein Rom im c»mpo Vsccino stehen,nimmt eine Kehllelste die Stelle desWulstes ein.