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wirkte die Abnahme von nur wenigen Zollen in der Höhedes Wasserstandes ein Hervortreten des Bodens, und indemselben Maßstäbe als das Wasser zurückwich, nahmen diePflanzen Besitz von dem neuen Lande.
Tie Ansicht, daß der See mit der Zeit gänzlich ver-schwinden werde, behandelt Hnmboldt als eine Chimäre, in-dem er es für wahrscheinlich bält, daß bald eine Periodeeintreten müsse, wo sich die Zuführung des Wassers durchdie Flüsse und die Verdunstung einander die Wage hal-ten werden.
Die mittlere Tiefe beläuft sich auf siebenundflebzig bissechsundneunzig Fuß, und cS giebt einige Stellen, die nichtweniger als zwcihnndertvierundzwanzig bis zweihundertscchSuudfuüfzig Fuß lief find. Tic Länge beträgt vierunddreißigund eine halbe, und die Breite vier bis fünf englischeMeilen. Tie Temperatur der Oberfläche belicf fich im Mo-nat Februar auf 7Z- 4° bis 74- 7°, also war ste etwasgeringer, als die mittlere Temperatur der Luft.
Der See von Valencia ist mit schönen Inseln bedeckt,deren Anzahl sich auf fünfzehn belauft und wovon einigeangebaut sind. Er ist reich an Fischen, wiewohl er blosdrei Arten liefert, welche weich, zart und geschmacklos sind.Ein kleines Krokodil!, der Bava, welches in der Regeldie Länge von drei oder vier Fuß erreicht, ist sehr gemein;allein bemerkt zu werde» verdient, daß weder der See,noch einer der Flüsse, die sich in ihn ergießen, große Alli-gators enthalten, wiewohl diese Thicre einige Meilen davonin den Flüssen, die sich mir dem Apnrc und Orinoco ver-einigen oder gerade in das caraibische Meer strömen, in Ue-bcrfluß vorkommen.
Tie Inseln bestehe» aus Gneiß, wie das umgebendeLand, Von den Pflanzen, die sie hervorbringen, hat mangeglaubt, daß einige diesem Tistrictc cigenthümlich wären, alsz. B. die Papaws des Sees und die Tomatos der InselCura. Tie Wassergewächse an den Ufern erinnerten dieReisenden an die Seen von Europa, wiewohl die vorkom-