Zehntes C a p i t e l.
Aufenthalt zu Cumana.
Anfenibalt ;n Enmana, — Die Reisenden werden von eincniZaiubo augeiaNen. — Sonncnfinsleruii;. — Anßerordeiil-Nwe atinoipbarische Erscheinungen. — Stöße eines Erd-bebens, — Lenct'icnde Meteore.
Unsere Reisenden blieben noch einen Monat zn Cu-mana. Da sie sich vorgesetzt, eine Reise auf dein Orinoco»nd Rio Ncgro zu machen, so bedurfte es mannigfaltigerVorbereitungen; und weil die asironouiische Ortsbestimmungder wichtigste Zweck, dieses llntcrncbuiens war, so mußtedie Beobachtung einer Sonncnfinstcrniß, deren Eintritt inb das Ende des Monats October fiel, von wesentlichem Nu-tzen für sie seyn.
Am siebenundzwanzigsten October, dem Tag vor derFinsternis;, machten sie des Abends, wie gewöhnlich, einenSpaziergang, um Luft zu schöpfen. Als sie über denStrand schritten, welcher die Vorstadt der Guaygucriervom Landungsplätze trennt, borten sie hinter sich denSchall von Fußtritten, und als sie sich umsahen, erblick-ten sie einen Zambo von langer Statur, welcher bei sei-ner Annäherung mit einem großen Palmcnknittcl einenSchlag »ach Hinuboldtö Haupte führte, dieser afier wichdurch einen Seitensprung dem Streiche a.us; Bonplandbingcgcn war weniger glücklich, er erhielt einen Schlagüber die Schlafengcgcnd und stürzte zu Boden. Humboldtbalf seinem Begleiter wieder auf und beide verfolgten nun-mehr den Kerl, der indeß mit einem ibrcr Hüte davon