Viertes C a p i r e l.
Fahrt von Teneriffa nach Cninana.
Abreise von Santa Cent. — Uniliertreibcnde Seegräser. —Fliegender Fisch. — Sterne. — Bösartiges Fieber. — In-sel Tobago. — Tod eines Passagiers. — Insel Cochc. —Hasen von Cnniana. — Auf der Reise gemachte Beobach-tungen. — Zeinperaliir der Luft. — Temperatur der See.— Hvgromclrischer Zustand der Lust, Farbe des Hininielsund des Dccans.
Äm Abend des fünfundzwanzigsten Zum segelten un-sere Reisenden mit einem starken Rordostwinde von SantaCruz ab und verloren die canarischen Inseln, deren Bergesich in rothliche Dünsie hüllten, so daß mir der Pik vonZeit zu Zeit in den Wolkenöffnnngen erschien, bald ausdem Gesteht. Die Fahrt von Teneriffa nach Cniiiana dauertezwanzig Tage, die Entfernung von dem einen Ort zum an-dern beträgt ZlvlZ englische Meilen.
Mit der jlinehmcnden Entfernung des Schiffs vonder afrikanischen Küste legte sich der Wind allmälig. KurzeWindstillen von einige» Stunden traten gelegentlich ein undwurden regelmäßig von leichten Windstöße» unterbrochen,die von dunkel» Wolkemnassen begleitet waren, es fielenauch einige große Regentropfen, aber kein Donner ließ sichvernehmen. Nördlich von den Capvcrdischcn Inseln stießensie ans große Flecke schwimmenden Seegrases s l-'uvus na-luos), welches auf beiden Seiten des Aeguators bis zumvierzigsten Breite-Grade ans unterseeischen Felsen wächst.Diese hier und da ausgestreuten Pflanzen sind indeß nichtmit den ungeheuren Schichten sbests) zu verwechseln, welchenach Colnmbns sehr großen Wiesen gleichen und die Mann-
I