Fünftes C a p i t e l.
Cu mana.
Landltug bei Cnmana. — Audienz beim Gouverneur. — Z»-stand der Kranken. — Art und Weise, wie man im rilns;Manzanares badet. — Hafen von Enmana. — Erdbeben;ibre --veriodicitat; Zusammenhang mit dem Zustande derAtmosphäre; Aussteinen von Gasen; Unterirdisches Getöse;Fortpflanzung der Erdstöße; Zusamnicnhang zwischen denenvon Enmana und Wcflindien, und allgemeine Erschei-nungen.
(Enmana, die Hauptstadt von Neu-Andalusien, isteine englische Meile vom Landungsplätze entfernt, und ausihrem Wege nach derselben kamen unsere Reicsnden durcheine große, sandige Ebene, welche die von den Guaygneria-Indianern bewobnte Vorstadt vom Sccnfer trennt. Tieungewöhnliche Hitze der Atmosphäre wurde noch durch dasZurückprallen der Sonnenstrahlen von einem nackten Bodenerhöht; das Thermometer, in letzteren versenkt, stieg ans 93'9° in den kleinen Salzwasscrtümpcln blieb es auf 86-9°,während die Oberfläche des Meeres im Hafen gewöhnlichzwischen 77-4° und 79- 3° wechselt. Tic erste Pflanze,welche sie saiiimclten, war die ^vioennin !n,»<;»t»si», sieist vorzüglich deswegen merkwürdig, weil sie auch auf derKüste von Malabar vorkommt und zu der geringen An-zahl von Gewachsen gehört, welche, gleich der europäischenHeide in Gesellschaft °) vcgetiren und in der heißen Zone
°) I» «ocist)-, dieser Ausdruck ist in der Ucbersctznng seinerKurze wegen beibehalten worden. Gesellige ober in Gesctl-scharl lebende Pflanzen sind solche, welche nur mit ibreSGleichen in großer Anzahl beisammen wachsen und selteneinzeln vorkommen.