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sich die Dorfer Cbacao u»d Petarc, die Kaffceplantagcnund der Lauf ded Rio Guayra unterscheiden.
Während unsere Naturforscher den Thcil der See,wo der Horizont sich deutlich abgränzte, und die großeBergkette im Süden stiebten, erhob sich ein dichter Nebelvon den Ebenen und sie mußten die größte Eile anwenden,um ihre Beobachtungen zu vollenden.
Als sie auf dem Felsen saßen, um die Richtung derMagnetnadel zu bestimmen, sah Humboldt seine Händemit einer Art haariger Bienen bedeckt, die etwas kleinerwaren, als die Honigbienen in Europa. Diese Jnsectenmachen ihre Nester in die Erde fliegen selten, bewegen sichsehr langsam, und wissen ihren Stackicl zu gebrauchen, wassie jedoch, wie die Führer versicherten, blos dann thun,wenn man sie bei den Beinen ergreift.
Die Temperatur wechselte zwischen 52° und 57°, zcnachdem das Wetter ruhig, oder anders war. Tic Nadelzeigte einen Centcsimalgrad weniger, als zu Earaccas. DerWind wehere aus Osten, woraus man schließen dürste, daßdie Passatwinde in dieser Breite weit hoher als neuntau-send sechshundert Fuß reichen.
Das Blau der Atmosphäre war dunkler, als an derKüste, Saussure's Cyanometcr zeigte 2E'5°, während es zuEaraccas bei schönem trocknem Wetter in der Regel nur18° gab. Diejenige Erscheinung, welche den Reisenden ammeisten ausfiel, war die anscheinende Trockenheit der Luft,welche in demselben Maaßstabe, als sich der Nebel verdich-tete, zuzunehmen schien, indem das Hygrometer zurückgingund ihre Kleider trocken blieben.
Da es unklug gewesen wäre, lange in einem dichtenNebel am Rande eines Abgrundes zu verweilen, stiegen dieReisenden von der östlichen Kuppel herab, und kamen, nach-dem sie wieder in dem Kessel angekommen, sich nicht ge-nug verwundern, als sie runde Quarzkiesel fanden, eineErscheinung, welche anzeigen dürfte, daß der Berg durcheine Kraft von unten aus emporgehoben worden ist. Nach-