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gleitnng ab, um einen Vorralh nicht von Oliven, son-dern von Pöckelflcisch bcrbei zu schaffen. Tiefe Anordnun-gen waren kaum getroffen, als sich ein heftiger Ostwinderhob, und i» weniger als zwei Minuten waren die Wol-ken verschwunden.
Tie Hindernisse, weiche ihnen die Vegetation in denWeg legte, verminderten sich allmälig, zc näher sie dem'östlichen Gipfel kamen, bevor sie diesen aber ersteigen konn-ten, mußten sie sich hart a» den'großen Abhang begebe».
Bis hierher hatte der Gneiß sein blälterartiges Ge-fügt behauptet; als sie aber den Kegel der Silla erklet-tert, sahen sie ihn in Granit übergehen, der statt derGranaten einige wenige zerstreute Hornblendccrystalle ent-hielt. In drei Viertelstunden erreichten sie den Gipfel derPyramide, welche mit Gras bedeckt war, und hier genoßcnsie einige Minuten lang die vollkommenste Heiterkeit desHimmels. Da die Hobe achttausend sechshundert und dreißigFuß betrug, so beherrschte das Auge ein weites Gebiet.Ter Abhang, welcher sich fast bis zur See erstreckt, hatteeinen Winkel von 53° 28st wiewohl er, von der Küste ansgesehen, senkrecht erscheint.
Humboldt bemerkt, daß eine steile Anbobe von sechs-bis siebentausend Fuß eine weit seltnere Erscheinung ist, alsman gewöhnlich glaubt, und daß ein senkrecht aufsteigenderFelsen von sechszchnhundcrt Fuß in den Schwcizcralpe» bissetzt noch nicht angetroffeil worden ist. Tie Felseniiiasseder Silla ist zum Thcil überwachsen, dichte Büsche vonBcfaricn und Andromcdcn scheinen gleichsam an den Felsenaufgehängt zu scyn.
Sieben Monate früher waren sie auf dem Gipfel desPik von Teneriffa gewesen, wo der anscheinende Horizontder See sechs Meilen slnicAue«) weiter entfernt ist, als aufder Silla; und dock war, während man die Grenzlinievon ersterem aus deutlich unterscheiden konnte, dieselbe, vonletzterem aus geseh", völlig mit der Luft verschmolzen. Tiewestliche Kuppel verbarg die Stadt CaraccaS; indcß ließen