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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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dem sie den Plan aufgegeben, in diesem Thale zu über-nachten, und als sie de» Pfad, den sie sich durch die Wal-dung gehauen, wieder gefunden, gelangten sie bald in denTistrict, wo die rcsinosen Sträucher wuchsen, und wo sie solange mit Einsammlung 00» Pflanzen zubrachten, daßsie bei Erreichung der Savanne von der Nacht überraschtwurden. Der Mond glänzte am Himmel, wurde aber vonZeit zu Zeit von Wolken verhüllt. Die Führer, welchedie Instrumente trugen, schlichen sich einer nach dem an-dem fort, um zwischen den Felsen eine Schlafstelle für sichzu suchen, und erst gegen zehn Uhr kamen die Reisenden,von Dunst und Müdigkeit überwältigt im unteren Theileder Schlucht an.

Während der Ercursivn nach der Silla und auf al-len ihren Wanderungen in Thale von Caraccas, rich-teten sie ihre Aufmerksamkeit stets auf die Anzeige vonErzen, die sie in den Gneißbcrgcn fanden. Bis .jetzthat sich diese Gebirgsart in Amerika nicht sehr reich anMetallen gezeigt, und die berühmtesten Schachten vonMexico und Peru findet man in Ur- und Ucbcrgangsschie-fer, Trapp, Porphyr, Grauwacke und Alpen.Kalkstein. Inverschiedenen Theilen der bisher beschriebenen Gegend fandman eine kleine Quantität Gold in Quarzadcr», Glanzcr;svererztcs oder schwefelhaltiges Silber), Blaukupfererz undBleiglanz ausgestreut; allein diese Ablagerungen schiene»von geringer Wichtigkeit. In der westlichen Berggruppevon Venezuela versuchten die Spanier im Jahr 1551 dieGoldgrube von Buna, allein die angefangenen Werke wur-den aufgegeben. In der Nähe von Caraccas hatte manauch einige Versuche der Art gemacht, die aber von keinergroßen Bedeutung waren. Mit einem Wort, die hiesigenErzgruben befriedigten die Begierde der Eroberer nur wenig,und wurden fast gänzlich wieder verlassen, nur die von Arva,in der Nähe von Sau Felipe el Fuerte waren, als Hum-boldt hierher kam, noch in Tbatigkeit.

Im Verlauf ihrer Nachforschungen untersuchten diel. 7