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neu im Innern des Landes. Die zwischen beiden liegen-de Zone ist neblicht und veränderlich. In dieser Provinzist der Himmel im Allgemeinen weniger blau als zu Cmmana. Die Intensität der Farbe, mit Saussurcs Cyano-mcter gemessen, betrug, vom November bis zum Januar,gewöhnlich 8° und niemals über 26°, während sick dieselbean der Küie ans 22° bis 25° bclicf. Die mittlere Tcm-peratnr schätzt Humboldt auf 68° bis 72°. Tie Wärmeübersteigt selten 84° und im Winter sinkt das Thermome-ter bisweilen ans 52° berab. Tic Kalte wird wahrend derNacht deswegen mehr gefühlt, weil sie in der Regel voneinem ncblichten Himmel begleitet ist. Im April, Mai undJuni regnet es sehr häufig. Hagel fällt in den niedrigenGegenden der Tropen nicht, aber hier siebt man ihn allervier oder fünf Jahre.
Ter Kaffcebanm wird im Thale häufig angebaut unddas Zuckerrohr gedeiht sogar in einer noch größeren Hohe.Die Banane die Quitte, der Apfel, die Pfirsche, so wieauch Mais, Hülsenfrüchte nnb Getreide wachsen daselbst ingroßer, Vollkommenheit.
Allein obgleich die Atmosphärische Beschaffenheit die-ses Alpcnthals der Cultur verschiedenartiger Gewächse sehrgünstig ist, so ist sie es doch nicht im gleichen Grade fürdie Gesundheit der Bewohner, weil die Unbeständigkeit derWitterung und die häufige Unterdrückung der Hautausdün-stung, leicht catarrbalische Ucbcl erzeugen, und ein Euro-päer, so bald er sich einmal an die heftige Hitze gewohnthat, genießt in den niedrig gelegenen Gegenden, wo dieLuft nicht sehr feucht ist, eine bessere Gesundheit, als inden höheren und kühleren Tistricten.
Die Reisenden hielten sich zwei Monate hindurch zuCaraccas auf; sie wohnten daselbst in einem großen Hauseim oberen Thcil der Stadt, wo sie eine weite Aussicht aufdie Bergebene, die ^elsengruppe Gallipano, und die Spitzedes Berges Silla genossen. Es herrschte gerade die dürreJahreszeit und die Sonnenbrände seuuflüAvutiijim), welche