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Tie zwei ziigcrundctcn Spitzen des Berges Silin siehtman von CaraccaS ans ziemlich unter dem nehmlichen Win-kel über dein Horizonte als man den Pik von Teneriffavon Orotava ans erblickt. Die erste Hälfte seines Abhanges,ist mit Gras bedeckt; hierauf folgt ein Gürtel von immer-grünen Bäume», und über diese hinaus erbeben sich diefelsigen Blassen in Gestalt von Kuppeln und ohne Spurvon Vegetation.
Die angebaute Gegend unten bildet einen angenehmenContrast mit .dem düstcrn Anblick der lburmartigcn, überdie Stadt ragenden Felsen, so >vic der Hügel in Norden.
Das Klima von Caraccas ist ein ewiger Frühling,die Temperatur betragt am Tage 68' bis 79° und desNachts 69° bis 64°. Sie ist indes; im hohen Grade ver-änderlich, und die Einwohner klagen, daß sie binnen vierund zwanzig Stunden verschiedene Jahreszeiten haben, undüber den schnellen ilebcrgang der einen in die andere. ImJanuar ;. B., folgt auf eine Nacht, deren Warme sichnicht über 69° erhebt, während des Tages eine Tempera-tur von mehr als 71° im Schallen.. Ob nun gleich inunfern milden Klimaten ein solcher Wechsel keine unange-nehmen Wirkungen herbeiführt, so sind doch in der heißenZone selbst Europäer so sehr an Gleichmäßigkeit in derTemperatur gewöhnt, daß ein Unterschied von nur wenigenGraden widrige Cmpfindungi-n erzeugt. Diese Unannehm-lichkeit wird hier noch durch die Lage der Stadt in einemengen Thalc, durch welches bald ein Wind von der Küste,der mit feuchten Dünsten geschwängert ist, die er in denoberen Luftregionen absetzt, bald eine trockne Luft aus demInnern weht, welche die Dünste zerstreut und die Berg-spitzen enthüllt, bedeutend vermehrt. Diese Unbeständigkeitdes Klimas beschränkt sich indcß nicht blos auf Caraccas,sondern ist allen Acguinoclialgcgcndc!! in der Nähe der Tro-pen gemein. Ununterbrochene Heiterkeit,^.während eines gro-ßen Thcils des Jahres, herrscht blos in den tiefen, naheam Meere gelegenen Tistricten oder auf hoben Gcbirgscbe-