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zur Verbesserung der Weide dienten, erzeugten, bei Nachtgesehen, die sonderbarsten Wirkungen.
Sic erfuhren von allen Klassen der Einwohner dieliebreichste Begegnung und ins Besondere vom General-Hauptmann der Provinz, Herrn de Guevara Vascongclos.
Da Caraccas auf dem festen Laude liegt, und seineBevölkerung der Veränderung weniger unterworfen ist, alsdie der Inseln, so war in den National - Sitten keine somaterielle Veränderung zu bemerken. ,,Ungeachtet der Ver-mehrung der Schwarzen zu Caraccas und- in der Havan-na!)," sagt Humboldt, ,, scheint man sich mehr in der Rahevon Cadix und den vereinigten Staaten zu befinden, alsin irgend einem andern Theil der neuen Welt. Es warnichts von dem kalten und anmaßenden, in Europa so ge-wöhnlichen Wesen zu bemerken; im Gegenthcil zeichneten ,stch die Eingcborncn spanischer Abkunft durch Gastfreund-schaft, Aufrichtigkeit, sich stets gleichbleibende Heiterkeir undhöfliches Benehmen im Umgange sehr vortheilhaft aus.Die Reisenden fanden in mehreren Familien einen Hangnach Belehrung, einige Kenntniß der Französischen undItalienischen Literatur und eine besondere Vorliebe für Mu-sik. Allein es fehlte gänzlich an wissenschaftlicher Bildung,und selbst die einfachste aller Naturwissenschaften, die Bo-tanik, zählte keinen einzigen Verehrer. Vor dem Jahret80k> gab es keine Druckerei zu Caraccas.
Humboldt, welcher der Meinung war, daß er in einem,so bezaubernde Aussichten darbietenden und einen so gros-sen Uebcrfluß au Raturerzeugnisscn aller Art enthaltendenLande Leute genug finden würde, die mit den umgeben-den Bergen hinlänglich vertraut wären, konnte nicht eineinziges Individuum auftreibet!, welches den Gipfel derSilla besucht gehabt hätte.
Indes; befahl der Gouverneur einem Plantagenbefitzer,die Naturforscher mit einigen Neger», als Führern, zu ver-sehen, worauf sie sich zur Besteigung dieses Berges vor-bereiteten.