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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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Tic Berge syeulis) von Riguatar und die Silla vcnCaraccas bilden die höchsten Puncte dieser Kette. Auf denFluren und in den Tbälcrn werde» Zuckerrohr und MaiSerbaut. Westlich von Caravalleda sind die Abhängee.m Ufer wiederuni sehr jäh und steil. Nachdem mandiesen Ort passirt, zeigte sich das Torf Macuto, die schwar-zen Felsen von La Guayra, die mit Batterien bedeckt wa-ren. und in der Ferne das lange Vorgebirge von CaboBlanco mit conischcn Spitzen von blendender Weiße.

Humboldt landete bei Guayra und kam des Abendsin Caraccas an, vier Tage früher, als seine Reisegefähr-ten, welche sehr durch Regen und Ueberkchwcmmungen ge-litten hatten. Guayra ist nach seiner Beschreibung mehrkiiic Reede als ein Hafen, indem sich die See fortwährendlmrnhig zeigt und die eingelaufenen Schiffe von Stürmen,Fluth, schlechtem Ankcrgrund und Würmern zu leiden haben.Das Einladen der Waaren ist mit Schwierigkeiten ver-bunden.

Die freien Mulatten und Neger, welche die CocoS»nüsse an Bord der Schiffe bringen, zeichnen sich durchihre Stärke aus. Sie waten bis über die Hüften durchdas Wasser, obgleich diese Stelle von Haifischen wim-melt, von denen sie jedoch in der Tbat nichts zufürchten haben. Es ist merkwürdig, daß, während dieseTbicrc an der Caraccas gegcnübcrgclcgenen Insel, in derRabe von Rogucs. Buenos Ayres uud Curassao gefähr-lich und blutdürstig sind, kein Mensch, der sich in denHafen von Guayra und Santa Martha badet, von den-selben beunruhigt wird. Als eins ähnliche Thalsache er-wähnt Humboldt den llmstand, daß die Krokodille derciuen Lache in den Linnes feig und furchtsam und, wäh-rend die einer andern ihren Gegner mit dem größten Grimmangreifen.

Tic Lage von La Guayra gleicht der von SantaC'ruz auf Teneriffa, die Häuser, welche auf einem unge-fähr sechshundert und vierzig Fuß'breiten, platten Boden