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erbaut sind, haben hiutcr sich eine Fclscnmancr, jenseitswelcher eine Bergkette eniporsicigt.
Die Stadt besteht aus zwei parallelen Straßen undenthalt sechs bis acht tausend Einwohner. Sie liegt hö-her als selbst Cnmana, Porto Cabello oder Coro, die See-luft ist weniger fühlbar, und die Temperatur wird durchden, aus den Felsen nach Sonnenuntergang ausstrahlendenWarmestoff erhöht. Tic Prüfung der von Don JosephHerrcra zu La Gnayra nenn Monate hindurch gemachtenthcrmomctrischen Beobachtungen setzten Herrn von Hum-boldt in Stand, das Klima dieses Hafens mit denen vonCnmana, Havannab und Vera Cruz zn vergleichen. AlsResultat dieser Verglcichung ergab sich, daß das zuerst er-wähnte zn den heißesten der Erde geHort, daß die Warme-Omanlität, die es im Verlauf eines Jahres erhält, etwasgroßer ist, als die, welche zu Cnmana herrscht, daß aberim November, Tecember und Januar die Atmosphäre biszu einem niedrigen Grade erkaltet. Tie mittlere Tempera-tur des Jahres in diesen verschiedenen Tistrictcn ist fol-gende : -— Zn La Gnayra, 82' 6°; zu Cnmana,8k' 2'; -zu Vera Cruz, 77' 7"; zu Havannas, 78-während sie zn Rio Janeiro 74- zu Santa Cruzauf Teneriffa, 71' 4°; zu Cairo, 72' 3° und zu Rom,60- 4° beträgt.'
Zur Zeit vor Humboldts Besuch in La Gnayrawar das gelbe Fieber oder eiilontni'u niiinriliil nur erstseit zwei Jahren daselbst bekannt, und die Sterblichkeitnicht sehr groß gewesen, weil der Znsammeiisiuß von Frem-den an diesem Drte kleiner als zu Havannas und VeraCruz ist. Einige Jidlvidncn, sogar Crcolen und Mulattenwurden gelegentlich durch rcmiltircndc, mit biliösen Sympto-men und Hämorrbagien verbundene, Änfälie weggerafft;und ihr Tod beunruhigte oft noch nicht daran gewöhnteEuropäer; allein die Krankheit nahm nicht weiter überhand.Ans der Küste von Terra Firma war diese bösartige Krank-heit blos zn Porto Cabello, Carihagena und Santa Martha