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hcrschwebten, und die Gestirne, welche im Süden glänze»,schienen uns zu sagen, daß wir fern von nnscri» Vater-lands waren. Mitten in dieser erotischen Natur, wenndas Lauten einer Kuhglocke oder das Brüllen eines Stiersaus der Tiefe eines Thaies erscholl, wurde in uns beimVernehmen dieser Töne plötzlich die Erinnerung au unserVaterland erweckt. Sie klangen wie entfernte, von derandern Seite des Occans herüberwehende Stimmen, derenZauber uns von der einen Hemisphäre in die andere ver-setzte. Seltsame Beweglichkeit der menschlichen Einbildungs-kraft, der niemals versiegende Quell unserer Freuden undLeiden."
In der Kühle des Morgcs machten sie sich ans denWeg, nm den Turimiguiri, den Gipfel des Cocollar zuersteigen, mit welchem die Gruppe Brigantine, eine Massevon Bergen endet, welche vormals von den Eingcbornc»,die Sierra de Los Tagercs, genannt wurde. EinenTheil des Weges reisten sie zu Pferde, diese Thiere läßtman frei in der Wildniß umherlaufen, wiewohl auch einigezum Reiten dressirt werden. Bei einer Quelle, die auseinem Quarzsaudsicin-Lager hervorsprudelte, wurde Haltgemacht; die Temperatur des Qucllwassers betrug, wie mandurch Versuche fand, KS' 8°.
Bis zu einer Höhe von 4476 Fuß war dieser Berg,so wie die in seiner Nähe mit grasartigen Gewächsenbedeckt. Die Triften nahmen, je weiter sie hinaufkamen,nach und nach an Feuchtigkeit ab, und wo nur immer diehier und da ausgestreuten Felsen einen Schatten darboten,zeigten sich Flechten und Moose. Der Gipfel erhebt sich452 t Fuß über den Meeresspiegel und gewährt eine weiteund höchst malerische Aussicht; Bergketten, die von Ostennach Westen liefen, schloffen lange Thäler ein, welche vonzahllosen Sluchten nuter rechten Winkeln durchschnittenwurden. Die ferne Halbinsel Araya bildete einen dun-keln Streifen auf einem schimmernden Meere, und die noch