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welcher fast vor Durst verschmachtet war, drängte ernstlichin sie, daß sie umkehren möchten, und hoffte durch Furchtauf sie zu wirken, indem er sie unaufhörlich von Jagua-ren und Klapperschlangen unterhielte Sie gaben endlichseine» inständigen Bitten nach; allein, nach einem Mar-sche von dreiviertel Stunden, längst einem von der Fluchbedeckten Ufers, gesellte sich ein Reger zu ihnen, der sichanbot, ihren Mnndvorrath zu tragen, und sie durch einenRopalwald zur Hütte eines Indianers führte, wo sie mitder herzlichsten Gastfreundschaft empfangen wurden. Ticverschiedenen Klassen von Eingcborncn dieses Districts le-ben vom Fischfang, und bringen einen Thcil ibrer Aus-beute nach Cnmana zum Verkauf. Der Reichthnm derEinwohner besteht hauptsächlich in Ziegen, die sich durchihre beträchtliche Größe auszeichnen, und von bräunlichgelber Farbe sind. Diese Thicrc werden gleich den Maul-thieren bezeichnet und laufen frei umher.
Unter den Mulatten, deren Hütten den Salzsee um-geben, in dessen Nähe sie übernachtet hatten, fanden sieeinen armen spanischen Schuhslicker, der sie mit einer ern-sten und wichtigen Miene cmpsing. Nachdem er sie durcheine Entfaltung seiner Kenntnisse ergötzt, zog er aus einemledernen Beutel einige wenige, sehr kleine Perlen hervor,die er ihnen aufnöthigte, mit der Bitte, auf ihren Schreib-tafeln zu bemerken, „daß ein armer Schuhmacher vonAraya, aber ein Weißer, und von edlem Castilischen Ge-schlecht, ibiien dasjenige gegeben, wonach man jenseits desMeeres als nach einem Tinge von großem Werthe suche."
Die Perlen-Muschel s^viouln marAuritikeru) wirdans den Sandbänken, welche sich vom Vorgebirge Pariabis zum Vorgebirge Vela erstrecke», in Menge gefunden.
Margarita, Cnbagna, Coche, Punta Araya und dieMündung des Rio la Hacha waren wegen ihrer Ergie-bigkeit an Perlen im sechszchmen Jahrhundert eben so be-rühmt, als der Persische Meerbusen bei den Alten. Zu