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Anfange der Eroberung lieferte die Insel Coche allein je-den Monat für 1500 Mark sl020 Pfund Troy Gewicht).
Der Antheil, welchen die königlichen Beamteten vondem Ertrag der Perlen erhielten, bclief sich auf 3406Pfund Sterling 5 Schilling; und man kann annehmen,daß bis zum Jahr 1530 die Summe für diejenigen,welche nach Europa gesendet wurden, sich im Durchschnittjährlich auf 130,000 Pfund Sterling bclief.
Gegen das Ende des sechzehnten Jahrhunderts, nahmdiese Fischerei sehr schnell ab; und wurde, wie Lact be-richtet, im Jahr 1683 völlig aufgegeben.
Die künstlichen Perlen, welche man verfertigte, unddie bedeutende Verminderung der Perlen-Muscheln, machtendieses Gewerbe weniger einträglich.
Gegenwärtig sind der Meerbusen (Golf) von Panamaund die Mündung des Rio de la Hacha die einzigenTheile von Süd-Amerika, wo diese Fischerei noch fort-gesetzt wird.
Am Morgen des zwanzigsten nahmen die Reisendenunter Führung eines jungen Judianers ihren Weg überBarigon und Caney nach dem Dorfe Maniquarez. DasThermometer hielt sich ans 78- 5°, und ehe nöch ibr Führe»eine Meile gegangen war, setzte er sich häufig nieder, umauszuruhen, und zeigte ein großes Verlangen, fich unterdem Schatten eines Tamarindenbaums bis zum Einbruchder Nacht schlafen zu legen. Nach Humboldt läßt fich derUmstand, daß die Eingcbornen bei großer Hitze mehr überMüdigkeit klagen, als Europäer, die doch nicht daran ge-wöhnt find, leicht erklären, wenn man ihr gleichgültigesund träges Ratnrel berücksichtigt und bedenkt, daß sie nichtdurch die ncbmlichc» Gegenstände zur Aufmerksamkeit ange-regt werden.
Bei Uebcrsteigung der dürren Anhöhen des Vorge-birges Cirial verspürten die Wanderer einen starken Stein-ölgeruch, weil der Wind von der Seite her blies, wo sich dieQuellen dieser Substanz befinden. In der Nähe des Dorfes