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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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aus Guinea, hatte aber einige Jahre hindurch auf dem ho-hen, ebenen Lande von Castiiien, gelebt.

Ter Boden um Cumana herum besteht aus GypS undkalkhaltiger Breccie, und soll in pincr sehr frühen Perio-den vom Meere bedeckt gewesen scyn, d-. Umgebungen daStadt zeichnen sich durch CactnSwäldcr aus, welche die dür-ren Stellen überziehe». Einige dieser Fackcldisteln warendreißig bis vierzig Fnß hoch, mit Flechten bedeckt und inder Form von Candelabern in Acste getheilt. Wenn diegrößeren Arten in Gruppen beisammen wachsen, so bildensie nicht nur ein fast undurchdringliches sondern auch we-gen der giftigen Schlangen, die darin verborgen liegen,äußerst gefährliches Dickicht.

Tie kleine Festung St. Antonio, welche ans einemKalkfelsen erbaut ist, beherrscht die Stadt und bildet fürSchiffe, welche in den Haken cinlanfcn, einen malerischenGegenstand. Auf dem südwestlichen Abhänge des nchiiili-chcn Felsens erblickt man die Ruine» des Castells St. Ma-rie, von welchen! man eine schöne Aussicht auf den Golfund die Insel Mqrgaretta und die kleinen Eilande Carac-ras, Picuita und Boracha genießt, welche wegen der Wir-kungen der Luftspiegelung fmiruAv) einen höchst sonderba-ren Anblick gewähren.

Tie Stadt Cumana, nimmt eigentlich den Boden ein,welcher zwischen dem Castcll St. Antonio und den kleinenFlüssen MauzanarcS nnd Santa Catalina liegt. Sic hatkeine großen und wichtigen Gebäude, woran die heftigenErdcrschüttcrnngen schuld sind, denen sie unterworfen ist. TieVorstädte sind fast eben so volkreich a>s die Stadt selbst,man zählt drei: nämlich Serritos, St. Francis und dieder Guayguerier. Die letztere wird von einem Stammecivilistrter Indianer bewohnt, welche bereits vor einem Jahr-hundert die caüilianische Sprache angenommen haben. Tieganze Bevölkerung belief sich im Jahre 1802 auf unge-fähr achtzehn bis neunzchntausend Köpfe.

Tie Ebenen, wovon die Stadt umgeben ist, gewäbrc»