blos auf den Ufer» des Oceans und den hohen Gebirgs,ebenen der Anden wachsen.
Dnrq die Indianische Vorstadt, deren Straßen sehrreinlich nnd sauber waren, wurden sie vom Befehlshaberdes Pizarro zum Gouverneur der Provinz, Don Niccntetnnparan geführt, dieser empfing sie mit großer Frcimüthig-keit, äußerte seine Zufriedenheit hinsichtlich ihres Vorsatzes,einige Zeit-hindurch in Neu-Andalustcn zuzubringen, zeigteihnen baumwollene mit einheimischen Pflanzen gefärbteZeuge und von inländischem Holze verfertigtes Hausgeräthnnd überraschte sie durch Fragen, welche keine geringe wis-senschaftliche Bildung verriethen. Als sie ihre Instrumenteans Land brachten, bemerkten sie zu ihrem Vergnügen, daßkeuis derselben beschädigt war.
Sic miethetcn ein geräumiges Haus, dessen Lage eszn astronomischen Beobachtungen eignete, und worin sie,ivenn sich der Wind erhob, eine angenehme Kühle genos-sen, da die Fenster ohne Glas waren, ja nicht einmal Pa-pierscheiben hatten, welche man dem erstcrcn zu Cumana öf-ters substiiuirt.
Sämmtliche Passagiere verließen das Schiff. Dieje-nigen, welche vom Fieber befallen worden waren, genaßenso langsam, daß man noch nach einem Monat mehreresah, welche, trotz der sorgfältigen Pflege, die ihnen ihreLandsleute angedeihen ließen, sich immer noch in einem Zu-stande äußerster Schwache befanden. Die Gastfreundschaftder Einwcbner der spanischen Colonicn ist so groß, daßselbst der ärmste Fremde auf die menschcnsreundüchste Be-handlung rechnen kann. Unter den Kranken, die hier ansLand gesetzt worden waren, befand sich ein Neger, der baldin einen Zustand von Wahnsinn verfiel und starb; unserAutor führt diesen Umstand als einen Beweis an, daßLeute, die in der heißen Zone gebore» worden sind, nach-dem sie sich eine Zeit lang in gemäßigten Klimatcn aufge-halten, durch die Hitze der Tropen Gefahr laufen. Deroben erwähnte Neger, ein robuster junger Mann, stammte