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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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ks ist äußerst merkwürdig, daß hinsichtlich des Maximumsder Wärme überall in den Gewässern der Aequinoctialge-l gcnden eine große Gleichförmigkeit herrscht. Dieses Mari-' mmii, welches zwischen 82" und 84-2" variirt, beweistdaß der Occan im Allgemeine» wärmer ist, als die in di-rcctcr Berührung mit ihm stehende Atmosphäre, derenmittlere Temperatur in der Nähe des Acguators sich von78'8" ans 866° belauft.

Hygro metrisch er Zustand der Luft. Wäh-rend der ganzen Reise beobachtete man vermittelst des Hy-grometers eine merkliche Zunahme der anscheinenden s uz>-paroiit) in der Atmosphäre verbreiteten Feuchtigkeit. Im Juliunter dem 13" und 14° N. B. zeigte das von Sanssureerfundene Hygrometer auf der See 88° bis 92° bei voll-kommen heiterem Wetter und einem Thcrmometerstand von'2". An den Usern des Genfer-Sees bcläust sich diemittlere Feuchtigkeit des nebmlichen Monats blos ans acht-zig, während die Wärme im Durchschnitt 62-2" beträgt.Reductil man diese Beobachtungen auf eine gleichmäßigeTemperatur, so crgiebt sich das Resultat, daß die wirklicheFeuchtigkeit in dem Aeguincctialbcckcn des atlantischen Oce-' ans sich zu der zu Genf während der Sommermonate wie, 12 zu 7 verhält, der außerordentliche Feuchtigkeitsgrad er-klärt zum großen Tbeil die kräftige Vegetation, welche die! Küsten von Südamerika darbiete», wo das ganze Jahrs hindurch so wenig Regen fällt.

Intensität der Farbe des Himmels und! Qceans. Von den Küsten Spaniens und Afrikas bisan die von Südamerika nabm die azurblaue Farbe desHimmels vom 13. bis zum 23. Grade des SaussurcschcnCyanvmetcrs zu. Vom achten bis zwölften Juli in einerBreite von 12ä" und 14° N. war der Himmel, obgleichdnnstfrei, von einer außerordentlichen Blässe, das Instru-ment zeigte blos 16° bis 17", wiewohl es am vorherge-henden Tage auf 22° gestanccn.

Die Farbe des Himmels ist im Allgemeinen in der