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7) Bahn von Manchester nach Bolton le Moors. Ein Plan von dieser Bahn, aufge-nommen unter Direktion von Alexander Nimmo, liegt vor mir. Die Bahn würde gegenII engl. Meilen lang werden. Von Ringlcy geht eine Zweigbahn von 5 engl. Meilen LängeaufHulton ab, um sich dort mit der Bolton- and Lcigh-Bahn zu verbinden; ein anderer Zweiggeht von demselben Theüpunkte in einer Länge von 6 engl. Meilen auf Bury ab. Das ganzeVahnsystcm erhält also eine Länge von 22 engl. Meilen. Der Verkehr zwischen Manchesterund Umgegend mit 280000 Einwohnern auf der einen Seite, und Bolton mit 61000 Einwoh-nern, so wie Bury mit 18000 Einwohnern auf der andern Seite, ist von so großer Bedeutung,daß die Eisenbahn unstreitig einen reichlichen Gewinn abwerfen, und das allgemeine Interesseauf die entscheidendste Art fördern wird. Nach neuem Nachrichten scheint die Bahn jetzt zurAusführung zu kommen. Die Bahn würde eine sehr vorthcilhafte Lage erhalten.
Die Gcsammtlänge dieser in Vorschlag gebrachten und größtcntheils schon berathcnen undvermessenen Eisenbahnlinien beträgt gegen 700 engl. Meilen. Der Ausbau derselben würdefreilich einen Aufwand von über 0 Millionen Pfund Sterling erfordern, aber auch für dasLand von den unermeßlichsten Folgen sein.
6. Würde die Liverpool- und Manchestcr-Eiscnbahngcsellschaft ohne den Per-sonenverkehr bestehen können?
Diese Frage hat in Deutschland Wichtigkeit erhalten, weil von manchen Seiten behauptetworden ist, es würden bei uns darum Eisenbahnen nicht bestehen können, weil ihnen der inEngland vorhandene Personenverkehr abgehen werde, und dieser allein es sei, der die englischenBahnen aufrecht erhalte. Eine solche Behauptung zeigt von der völligsten Unkcnntniß des engli-schen Eisenbahnwesens. Sehr wenig Bahnen haben in England einen bedeutenden Personen-verkehr, und bestehen doch sehr gut. Hier kann als entscheidendes Beispiel die Darlington- undStockton-Bahn genannt werden. Aber auch die Liverpool- und Manchester-Bahn könnte ohnePersonenverkehr bestehen, und sie würde für die Aktien vielleicht eine größere Dividende abwer-fen, als jetzt geschieht, wenn sie zu dem Zweck des Güterverkehrs allein angelegt worden wäre.Ich will meine Behauptung durch die genauesten Berechnungen rechtfertigen.
Die Einnahme vom Güterverkehr betrug im Jahr 1833 L. 81189 16 2
Die Ausgaben für den Gütertransport berechnen sich so:s) Rechnet man alles ab, was sich bei der Anlage der Eisenbahn direktauf den Pcrsonentransport bezieht, so bleibt noch eine Summe von
L. 700000, Zinsen davon zu 1 pro Cent L. 28000
b) An Renten, Taxen und Abgaben, der volle Betrag - 6505 17 11
c) Für Reparatur der Bahn nach Verhältnis; der Fahrten - 6000
6) Für Reparatur der Frachtwagen, der volle Betrag - 3383 11 11
e) Für Reparatur der Dampfwagcn, nach Vcrhältniß der Fahrten - 7830
k) An Unterhaltung der siehenden Dampfmaschine, der volle Betrag - 1026 II 10
A) An allgemeinen Betriebskosten, nach Vcrhältniß der Fahrten - 2080
Vortrag: L. 55726 7 8