DIE JURISTISCHE FACULTÄT.
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Auf Bl. 2 folgen zunächst die Statuten mit den Eingangsworten „ Quoniam. ut nit plviloso-phus VI 10 politicorum, non est facile pcrmanere communitatem statutis seu consuetvdinibus non com-positam . . Sic sind von einer Hand in einem Zuge geschrieben bis auf Bl. 14. Von Bl. 14' anfolgen dann Zusätze, die ersten mit dem Jahre 1558 beginnend. Sie enden auf Bl. 16' mit dem21. Juli 1612.
Auf Bl. 17 hebt dann das Verzeichnis derDoctorcn unter der Ueberschrift „Dodores facul-tatis iuridicc universitatis Lipcensis “ an. Dieselbe Hand, die die Statuten bis Bl. 14 schrieb, hat eseingetragen, und zwar bis einschließlich No. 60 Bartoldus Bobeztem de Erfordia, der 1504 oder1505 den Doctorlmt erhielt. Von da an wechseln die Hände fortwährend. Eine zweite Hand schriebbis einschließlich 64 Johannes Peylig de Czeitz, eine dritte bis 67 Wolffgangus Kettewigk, eine viertebis 82 Heinricus Eberhausen (1521), eine fünfte bis 84 Wolffgangus Wildegk, eine sechste bis 107Johannes Stramburger (1535), eine siebente bis 111 Michael Jeger (1538), eine achte bis 115 Mo-destinus Pistorius (1542), eine neunte bis 119 Caspar Taschner (1550), eine zehnte bis 129 Wolfl-gangus Scheib (1559). Das Verzeichnis endet, indem die Hände mehrfach wechseln, zunächst aufBl. 22 mit 190 Sebastianus Almerus Bremensis, der am 13. März 1619 das Doctorat erwarb. Da-runter liest man: vide folio 38. Neu eingcheftet sind hier zwei Lagen, Bl. 38—41, auf denen dieNamen der promovirten Baccalarien Platz gefunden haben. Auf dem früher numerirten Bl. 38,das nach dem neu cingehefteten Bl. 41 folgt, wird das Verzeichnis der Doctoren fortgesetzt mit„Anno 1627 12. Julii promoti sunt quinque doctores Ordinario D. Francisco Romano, Ordinario XXII.Es schließt, auf Bl. 49: „Anno MDCCLXIV die IV. Ianuario Ordinario Carolo Ferdinando Ilommelio“mit der Cooptation des Dr. iuris Godofredus Aegidius Wilckc zur Facultät. Auch hier sind dieDoctoren von 5 zu 5 gezählt worden.
Weiter finden wir unter der Ueberschrift „ Lieeneiati promoti sub domino dodore Iohannede Breytenbaoh ordinario “ von Bl. 23 an die Licentiaten verzeichnet. Eine Hand, und zwar die-selbe, die die Doctoren bis No. 60 Bartoldus Bobeztem de Erfordia einzeichnete, schrieb sie bisBl. 24 in einem Zuge nieder und schloß mit No. 23 Bartoldus Bobenztom de Erflbrdia lic. in utro-que iure. Dann begann eine zweite Hand mit No. 24 Iohannes Lyndeman und fuhr eine dritte Handmit No. 27 Iohannes Poynitz de Sweydenitz fort. Der hier zuletzt eingezeichnete Liccntiat istLeonhard Marcius o. Mertz von S. Gallen, der im W. 1496 inscribirt, im S. 1498 zum Baccalariusund im W. 1501 zum Magister artium promovirt worden war und um 1507 die Licenz in utroquoiure erlangt haben wird.
Die Namen der Licentiaten, die vor dem Ordinariate des Johannes von Breitenbach, alsovor 1479, ihre Würde erlangt haben, sind mithin sämmtlich verloren gegangen.
Auf Bl. 24' folgen bereits die „Licentiati promoti sub ordinariatu domini Francisci Romaniconsiliarii olectoris“, vielleicht von ihm selbst, jedenfalls aber unter seinem Ordinariate eingetragen.Es handelt sich um Promotionen aus den Jahren 1622—1633. Diese Licentiaten aus dem Ordinariatdes Franciscus Romanus finden sich übrigens dann nochmals von anderer Hand auf Bl. 32'. DieNamen der zur Licenz Promovirten fehlen also in B gänzlich für die Zeit vom Ordinariat desJohannes von Breitenbach bis zu dem des Franciscus Romanus, also von 1508 bis zum Jahre 1622.Glücklicher Weise läßt sich diese Lücke, abgesehen von den Jahren 1508 bis einschließlich 1517, ausder weiter unten zu erwähnenden Handschrift D ausfüllen.
Die Baccalarien finden sich in B von Bl. 25 ab unter der Ueberschrift „ Baccalarii promotisub domino dodore Iohanne de Breytenbaoh ordinario “ in einem Zuge, und zwar von derselbenHand, welche die Doctoren bis No. 60 einschrieb, bis zu No. 91 auf Bl. 29' capcllanus monialiumeingetragen. Mit No. 92 Dns. Georgius abbas Pegaviensis setzt eine andere Hand ein, die dasVerzeichnis bis einschließlich No. 109 Ieronimus Peez de Lauffs führte. Alsdann beginnt wiederdie zunächst vorhergehende Hand und trägt die Baccalarien aus dem Ordinariate des Johannes
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