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2 (1897) Die Promotionen von 1409 - 1559
Entstehung
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EINLEITUNG.

Lindemann bis auf No. 123 Nicolaus Ticzka ein, dessen Promotion nach einer hinzugefügten Angabeim Jahre 1511 erfolgte.

Die Namen aller Baccalarien, die vor dem Ordinariate des Johannes von Breitenbach pro-movirt wurden, sind mithin in Verlust gerathen. Für die folgende Zeit klafft wieder in B eine weiteLücke, denn auf Bl. 32' folgen bereits die Baccalarien aus dem Ordinariate des Franciscus Romanusvon 1620 ab, von Bl. 33 die des Sigismund Finckelthaus, beginnend mit dem 9. November 1639.Hiernach sind die Baccalarien weiter bis auf 38' verzeichnet, wo Carolus Guiliclmus Gacrtnerus Dres-densis, der am 11. August 1721 promovirt wurde, den Schluß macht. Auf Bl. 3939' lesen wir als-dann den Doctoreid. Die Fortsetzung des Verzeichnisses findet sich auf Bl. 40. Als letzter wurde aufBl. 41' Quirinus Gottlieb Schacher Lipsiensis am 9. Mai 1761 unter dem Ordinariat Ilommels ein-getragen. Es fehlen also gänzlich in B die Baccalarien aus den Jahren 15111620. Glücklicherweisesind wir im Stande, auch diese Lücke wenigstens für die Jahre von 15171573 aus D zu ergänzen.

Das Alter der Handschrift ist auf Grund der ersten Einträge der Promovirten klar zu er-kennen. Doctoren, Licentiaten und Baccalarii sind von derselben Hand bis in die letzten Jahre desOrdinariats des Johannes von Breitenbach, zwischen 1505 und 1507, eingetragen worden. Mithinwar es Breitenbach, der im Anschluß an die Abschrift der Statuten die Listen hersteilen ließ. Nachder Anlage des Buches sollten getrennte Verzeichnisse für die drei Grade geführt werden. AberBreitenbachs Vorgang fand nur zum Theil Beachtung. Wohl wurde das Verzeichnis der Doctorenfortgesetzt, nicht aber das der Licentiaten und Baccalarien. Erst im 17. Jahrhundert hat FranciscusRomanus wieder den Anfang damit gemacht, auch diese Graduirten cinzutragen.

Das dritte Statutenbuch (C) ist eine Pergamenthandschrift, 26 ctm hoch und 15 ctm breit,von 142 bei der Anlage numerirten Seiten, eingebunden in Holzdeckel, die mit rothem Samnitüberzogen, mit silbernen Ecken geschützt und mit einem silbernen Schließer ausgestattet wordensind. Nach S. 46 sind 2, nach S. 94 sind 4 Bl. eiugeschoben worden 56 ).

Auf S. 1 befindet sich die Aufschrift: Statuta facultatis iuridicae in academia Lipsiensiex vetusto libro accurate atque etiam vitiis scripturae retentis describi curavit suis sumtibus et hao liga-turci ornavit Carolus Ferdinandus Hommel collegii Ordinarius et hoc tempore academiae rectoranno MDCCLX1II. Nachdem auf S. 2 ein Inhaltsverzeichnis gegeben worden ist, folgt auf S. 3und 4 Catalogus ordinariorum facultatis iuridicae in academia Lipsensi, quantum ex actis facultatiscolligi potuit. Die Namen der Ordinarien sind bis auf Johannes Godofredus Bauer (starb am 2. März1763) einschließlich von einer Hand eingetragen worden. Der Ordinarius Karl Ferdinand Hommel(17631781), der das neue Statutenbuch anlegen und die Statuten und Promovirtenverzeiclmissecopiren ließ, schrieb als erster seinen Namen eigenhändig ein. Seine Nachfolger haben sein Beispielnacligeahmt. Die letzte Einzeichnung rührt her von D. Carolus Fridericus Günther creatus 4. Iuli etinauguratus d. 24. Iuli 18291862.

S. 5 und 6 sind freigeblieben. Von S. 728 folgen die Statuten mit den älteren Zusätzen,von 28 an Beschlüsse aus späterer Zeit.

Mit S. 47 beginnt unter dem TitelDoctores facultatis iuridice universitatis Lipczensis, quot-quot ex actis facultatis colligi potuerunt das Verzeichnis der Doctoren, zusammengestellt aus denbeiden älteren Statutenbüchern. Es schließt mit Quirinus Gottlieb Schacher Lipsiensis, der am9. Mai 1761 unter Ilommels Ordinariat promovirt wurde. Das Verzeichnis ist von anderen Händenfür die Jahre 17641819 weitergeführt worden. Als letzter wurde der 446. Doc-tor Julius GebhardRanfft am 5. Februar 1819 eingetragen.

Auf S. 95 folgt die Liste der Baccalarien unter der Uebcrschrift Baccalarii promoti subdomino doctore Iohanne de Breythcnbach ordinario. Sie endet mit dem Ordinariat Johann Gottfried

50 ) Es wird von Fr. Zamckc, Urkundl. Quellen zur Geschichte der Universität Leipzig 873 ausführlich

beschrieben.