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URKUNDEN ZUR GESCHICHTE DER UNIVERSITÄT.
4 .
Sequitur bulla reformacionis.
Kurfürst Friedrich und Herzog Wilhelm von Sachsen sowie Bischof Johann von Merseburg erlassendie Bestimmung, daß in Zukunft zivei Kollcgiaturcn an der Nicolaikirche ztvei Professoren derMedizin Vorbehalten bleiben, und treffen verschiedene andere Anordnungen hinsichtlich der Universitäts- 5Verfassung. Leipzig, 1438 Februar 25.
Gedr.: Urkundenbuch der Universität Leipzig No. 23.
5 .
Sequuntur littere fundationis reddituum alme universitatis studii Lipczensis.
Kurfürst Friedrich von Sachsen und sein Bruder Wilhelm eignen der Universität 2jO Schock Groschen 10jährlicher Einkünfte von drei Städten und zweiundvierzig Dörfern zu. Leipzig, 1438 Februar 2.
Gedr.: Urkundenbuch der Universität Leipzig No. 21.
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1 n Wissen fei s.
Kurfürst Friedrich von Sachsen und sein Bruder Wilhelm beauftragen den Rath der Stadt Weißen- 15fels die ihnen jährlich zu entrichtende Rente von 71 Schock 6 Groschen 3 Pfennigen künftig an dieUniversität zu zahlen. Leipzig, 1438 Februar 2.
Gedr.: Urkundenbuch der Universität Leipzig No. 22.
7 .
Sequitur in Torgaw. 20
Kurfürst Friedrich von Sachsen und sein Bruder Wilhelm beauftragen den Rath der Stadt Torgaudie ihnen jährlich zu entrichtende Rente von 21 Schock künftig an die Universität zu zahlen.
Leipzig, 1438 Febr. 2.
Fridericli unde Wilhelm gebrudere von gots gnaden lierczoge zeu Sachsen,lantgraven in Doringen unde Marggraven zeu Meissin Ihirgirmeistere, ratmanne und 25gesworene zeu Torgow. Libin getrauwen, wannen wir uns vor uns, unsir erben undenachkommen den achtbarn, wirdigen unde erbarn doctoribus unde meistern unserer uni-versitcten unde hoenscluile zeu Lipczk, unsern libin andechtigen, sulche einundeczwenczigschog unsir iarrente, di uns am neistin von Ern Waltere von lvökericz seligen angefallenunde loß wurden sint eine zeeit, so lange das wir, unsir erbin addir nachkomen yn die 30an andern endin beweisin mogin, an lieh vorschribin unde vonveisit habin noch uswisunge