DIE BEARBEITUNG DES TEXTES FÜR DIE AUSGABE.
LXXIII
daß sie mir bei der Herstellung des Textes ein werthvolles Hilfsmittel sein könnte, erwies sich je-doch als irrig. Vogel kürzt die Semesterüberschriften und berücksichtigt die Varianten der beidenHandschriften gar nicht. Für den Forscher auf dem Gebiete der Leipziger Geschichte bietet er dennicht zu unterschätzenden Vortheil, daß alle Leipziger unterstrichen worden sind. Stichproben, dieich hinsichtlich der Lesung schwierig zu entziffernder Namen machte, gaben mir den Beweis, daßVogel nicht selten es an sorgfältiger Prüfung der Schriftzeichen hat fehlen lassen. Ich habe daherseine Abschrift nicht berücksichtigt.
Die wenigen Actenstücke, die ich, da sie zur Matrikel seit alter Zeit gehörten, nicht weg-lassen wollte, und die ich an den Anfang der Ausgabe gestellt habe, wie die den Schluß bildendenNotizen über die Relegationen und Exclusionen sind nach den Grundsätzen zum Druck gelangt, diefür die Semesterüberschriften in der Matrikel maßgebend waren. Die letzterwähnten Mittheilungenmußten dabei, ohne Rücksicht auf die handschriftliche Ueberlieferung, chronologisch geordnet werden.Zur besseren Uebersicht habe ich die Semesterangaben mitten in den Text hineingesetzt und als Zu-that des Herausgebers durch Einfassen in eckige Klammern gekennzeichnet.
COD. DIPL. SAX. II. IG.
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