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Lfg. 15 (1840) oder: Handbuch der biblischen Alterthumskunde / von Jos. Frz. Allioli ; 1. Lfg.
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die Hausväter von den Scheichs, die Scheichs mit den Hausvätern von demEmir abhängen.

29.

Fast ganz dieselbe Eintheilung findet man bei den Israeliten. Kurznach dem Auszuge aus Aegypten (4. Mos. I) befiehlt Gott am Sinai, dieIsraeliten nach Stämmen (trikus, hebr. 8c!rek>ntiin), Geschlechtern (co^nn-tiones, hebr. IVIiscbpkinAotd), und Stammhäusern (äoiun«, hebr. Lstdvakvtd) zu zählen. Wird diese Eintheilung auch erst nach dem Auszuge ausAegypten erwähnt, so darf man daraus doch nicht schließen, als ob sie erstin der Wüste entstanden wäre; denn sie wird nicht als neues Institut ange-führt, sondern als vorhanden vorausgesetzt, so daß die Israeliten wohl auchin Aegypten auf die angegebene Weise eingetheilt waren. Nach dieser Ein-theilung machten mehrere Personen ein Stammhaus, mehrere Stammhäuserein Geschlecht, mehrere Geschlechter einen Stamm, die zwölf Stämme dasVolk Israel aus. Wie viele Personen zu einem Stammhause und so forterfordert wurden, läßt sich nicht ermitteln, wiewohl sicherlich eine gewisse An-zahl, wenigstens in der späteren Zeit, erforderlich war. Wir können dießaus dem Umstände bemerken, daß nicht jeder Sohn mit seiner Familie alseinzelnes Stammhaus betrachtet wurde, sondern daß oft mehrere Söhne mitihren Familien als ein Haus aufgeführt wurden (1. Par. 23, 11). Hierauserklärt sich auch, wie nach^ Mich. 5, 1 Bethlehem zu klein genannt wird, umunter die Geschlechter Judas gerechnet zu werden. Der Prophet will sagen:Bethlehem hat zu wenige Einwohner, um unter die großen Familien desStammes Juda gerechnet zu werdenz erst zu einer andern Stadt gezogen,macht sie mit dieser ein Geschlecht aus.

30.

Die Stämme, Geschlechter und Häuser hatten ihre Vorgesetzten. Siehießen überhaupt 8elreniin, Alte, presd^teri, Aelteste. Die Aelresten derStämme trugen den Namen Rosclliin, Häupter (4. Mos. 1, 415), auchKesüm, principe«, Fürsten (4. Mos. 2, 3). Doch sind diese Namen denStammhäuptern nicht ausschließlich eigen; auch die Söhne derselben heißenHäupter (2. Mos. 6, 14) und 4. Mos. 10, 4 heißen auch die Vorsteher derGeschlechter Fürsten. Darum mag wohl für die Stammfürsten die Be-nennung Fürst der Fürsten (4. Mos. 3, 32) üblich geworden seyn. Außer