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2 (1847)
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V. Einbruch des arabischen Volks stamme s. GeistigeBildsamkeit dieses Theils der semitischen Volker. Hang zum Ver-kehr mit der Natur und ihren Kräften. Arzneimittellehre und Chemie.Erweiterung der physischen Erdkunde, der Astronomie und der ma-thematischen Wissenschaften im allgemeinen. S. 237265.

VI. Zeit der großen oceanischen Entdeckungen. Eröff-nung der westlichen Hemisphäre. Amerika und das stille Meer. DieScandinavier, Columbns, Cabot und Gamaz Cabrillo, Mcndanaund Quiros. Die reichste Fülle des Materials zur Begründung derphysischen Erdbeschreibung wird den westlichen Völkern Enropa's dar-geboten. S. 266-340.

VII. Zeit der großen Entdeckungen in den Himmels-räumeu dnrch Anwendung des Fernrohrs. Hanpt-Epoche der Stern-kunde und Mathematik von Galilei und Kepler bis Newton undLeibnitz. S. 341 334.

VIII. Vielseitigkeit und innigere Verkettung derwissenschaftlichen Bestrebungen in der neuesten Zeit. DieGeschichte der physischen Wissenschaften schmilzt allmälig mit der Ge-schichte des Kosmos zusammen. S. 335400.

Specielle Uebersicht des Inhalts.Anregungsmittel zum Naturstudium.

I. Dichterische Naturbeschreibung. Die Hauptresultate derBeobachtung, wie sie der reinen Objektivität wissenschaftlicher Na-turbeschreibung angehören, sind in dem Naturgemälde aufge-stellt worden; jetzt betrachten wir den Rester des durch die äußerenSinne empfangenen Bildes auf das Gefühl und die dichterisch gestimmteEinbildungskraft. Sinnesart der Griechen und Römer, lieber denVorwurf, als wäre in beiden das Natnrgefühl minder lebhaft gewesen.Nur die Aeußerungen des Naturgcfühls sind seltener, weil in den großenFormen der lyrischen und epischen Dichtung das Raturbeschreibendebloß als Beiwerk auftritt und in der alten hellenischen Kunstbilduugsich alles gleichsam im Kreise der Menschheit bewegt. Frühlings-päanc, Homer, Hesiodus. Tragiker; Fragment aus einem verloreneuWerke des Aristoteles. Bukolische Dichtung, Nonnus, Anthologie.Eigcnthümlichkeit der griechischen Landschaft. S. 611 und Nnm.S. 104105. Römer; Lucretius, Virgil, Ovidius, Lucanus, Ln-cilius Junior. Spätere Zeit, wo das poetische Element nur als zufälligerSchmuck des Gedankens erscheint; Moselgedicht des Ausonius. Rö-mische Prosaiker; Cicero in seineu Briefen, Tacitns, Plinius. Be-schreibung römischer Villen. S. 1225 und Anm. S. 1051t0.