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2 (1847)
Entstehung
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IV.

Römische Weltherrschast. Einfluß eines großen Staatsver-bandes aus die kosmischen Ansichten. - Fortschritte der Grd-Kunde durch Landhandel. Strnlio und Ptolcmöus. An-sänge der mathematischen Optik und des chemischen Wissens.Versuch einer physischen Weltbcschreibung durch Plinius.Die Entstehung des Ehristenthums erzeugt und kegünstigt dasGefühl oon der Einheit des Menschengeschlechts.

Wenn man die geistigen Fortschritte der Menschheitund die allmälige Erweiterung kosmischer Ansichten ver-folgt, so tritt die Periode der römischen Welt Herrschastals einer der wichtigsten Zeitpunkte hervor. Alle die frucht-baren Erdstriche, welche das Becken des Mittelmeerö um-geben, finden wir nun zum ersten Male in einem engenStaatsverbande vereinigt. Große Ländermassen haben sichihm besonders in Osten angeschlossen.

ES ist hier der Ort auf's neue daran zu erinnern, ^wie das Bild, das ich mich bestrebe als Geschichte derWeltanschauung in allgemeinen Zügen zu entwerfen,eben durch das Auftreten eines solchen Staatsverbandeseine objective Einheit der Darstellung empfängt. Unsere (Zivili-sation, d. i. die geistige EntWickelung aller Völker des ganzeneuropäischen Continents, kann man als gewurzelt betrachtenin der der Anwohner des mittelländischen Meerbeckens, und