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2 (1847)
Entstehung
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III.

Zunahme der Weltanschauung unter den Ptolemäern. Mu-seum im Serapeum. Gigcnthümlicher Charakter der wissen-schaftlichen Richtung in dieser Zeitepoche. CncyclopädischeGelehrsamkeit. Verallgemeinerung der Raturanslchten in denGrd- und Himmelsräumen.

Nach der Auflösung des macedonischen Weltreichs,das Gebiete dreier kontinente umfaßte, entwickelten sich,doch in sehr verschiedener Gestaltung, die Keime, welche dasvermittelnde, völkerverbindende Regierungösystem des großenMacedoniers in einen fruchtbaren Boden gelegt hatte. Jemehr die nationale Abgeschlossenheit der hellenischen Denk-art dahinschwand, je mehr ihre schöpferische begeisterndeKraft an Tiefe und Stärke verlor: desto gewinnretcher wa-ren durch Belebung und Erweiterung deö Völkerverkehrs,wie durch rationelle Verallgemeinerung der Naturansichten,die Fortschritte in der Kenntniß des Zusammenhangs derErscheinungen. Im syrischen Reiche, bei den Attaliden vonPergamum, unter den Seleuciden und Ptolemäern wurdensie überall und fast gleichzeitig von ausgezeichneten Herr-schern begünstigt. Das griechische Aegypten hatte den Vor-zug politischer Einheit; es hatte auch den einer geographi-schen Weltstellung, die durch den Einbruch des arabischenMeerbusens von Bab-el-Mandeb bis Suez und Akaba (inder Erschütterungs - Richtung SSO NNW) den