Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
397
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zum Verkehr mit der Natur und ihren Kräften, zu astrono-mischem, mathematischem und praktisch-chemischem Wissen.Mit der Besitznahme einer ganzen Erdhälfte, welche verhülltlag, mit den größten Entdeckungen im Räume, welche jeden Menschen geglückt, ist für mich die Reihe der Ereignisseund Begebenheiten geschlossen, die plötzlich den Horizontder Ideen erweitert, zum Erforschen von physischen Gesetzenangeregt-, daS Streben nach dem endlichen Erfassen desWeltganzen belebt haben. Die Intelligenz bringt fortan,wie wir schon oben angedeutet, Großes ohne Anregungdurch Begebenheiten, als Wirkung eigener innerer Kraft,gleichzeitig nach allen Richtungen hervor.

Unter den Werkzeugen, gleichsam neuen Organen, dieder Mensch sich geschaffen und welche daS sinnliche Wahr-nehmungsvermögen erhöhen, hat eineö jedoch wie einplötzliches Ercigniß gewirkt. Durch die raumdurchdringendeEigenschaft des Fernrohrs wird, fast wie auf einmal, einbeträchtlicher Theil des Himmels erforscht, die Zahl dererkannten Weltkörper vermehrt, ihre Gestaltung und Bahnzu bestimmen versucht. Die Menschheit gelangt jetzt erstin den Besitz derhimmlischen Sphäre" des Kosmos.Ein siebenter Abschnitt der Geschichte der Weltanschauungkonnte auf die Wichtigkeit dieser Besitznahme und aufdie Einheit der Bestrebungen gegründet werden, welcheder Gebrauch des Fernrohrs hervorrief. Vergleichen wirmit der Erfindung dieses optischen Werkzeuges eine an-dere große Erfindung und zwar der neueren Zeit, dieder Volta'schen Säule, wie den Einfluß, den dieselbeauf die scharfsinnige electro-chemische Theorie, auf dieDarstellung der Alkali- und Erdmetalle und auf die