allgemeinen Zügen der Entwurf zu einem so großen Unter-nehmen vor der Seele schwebte.
Ich habe bereits in dem Eingange zu der arabischenEpoche, als ich den mächtigen Einfluß zu schildern begann,den ein der europäischen Civilisation eingemischtes fremd-artiges Element ausgeübt, die Grenze angegeben, überwelche hinaus die Geschichte des KosmvS mit der der phy-sischen Wissenschaften zusammenfällt. Die geschichtliche Er-kenntniß der allmäligen Erweiterung des Naturwissens inbeiden Sphären, der Erd- und Himmelskunde, ist nach mei-ner Ansicht an bestimmte Perioden, an gewisse räumlich undintellectuell wirkende Ereignisse gebunden, die jenen PeriodenEigenthümlichkeit und Färbung verleihen. Solche Ereignissewaren die Unternehmungen, welche in den Pontus führtenund jenseits des PhasiS ein anderes Seeufer ahnden ließen;die Erpeditionen nach tropischen Gold- und Weihrauch-ländern; die Durchschiffung der westlichen Meerenge, oderEröffnung der großen maritimen Völkerstraße, auf der inlangen Zeitabständen Cerne und die Hesperiden, die nörd-lichen Zinn- und Bernsteininseln, die vulkanischen Azoren undder Neue Eontiuent des ColumbuS, südlich von den altenleandinavischen Ansiedelungen, entdeckt wurden. Auf dieBewegungen, welche aus dem Becken des Mittelmeeres und demnördlichsten Ende deS nahen arabischen Meerbusens ausgingen,auf die Pontus - und Ophirfahrten, folgen in meiner Mo-rst chen Schilderung die Heerzüge des Maeedoniers und seinVersuch den Westen mit dem Osten zu verschmelzen; dieWirkungen des indischen Seehandels und der alerandrini-schen Institute unter den Lagiden; die Weltherrschaft derRömer unter den Eäsaren; der folgenreiche Hang der Araber