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cö scheint, zuerst in Pisa Claudio Beriguardi^; und sü„fJahre später in Frankreich, auf Pascal's Aufforderung,des letzteren Schwager Perrier, da er den Puy de Düme(849 Fuß höher als der Vesuv) bestieg. Die Idee dasBarometer zu Höhenmessungen anzuwenden bot sich nunwie von selbst dar; vielleicht ward sie in Pascal durch einenBrief von Descartes^ geweckt. Wie viel das Barometer,als hypsometrisches Werkzeug auf die Bestimmung der par-tiellen Oberflächengestalt der Erde, als metcreologischcsWerkzeug (auf Ergründung des Einflusses der Luftströmeangewandt) zur Erweiterung der physikalischen Erdbeschrei-bung und der Witterungslehre beigetragen habe: erheischthier keine besondere Erörterung. Die Theorie der eben er-wähnten Luftströme ist in ihren festen Grundpfeilern eben-falls vor dem Schluß des 17ten Jahrhunderts erkannt wor-den. Bacon hat das Verdienst (1664) gehabt, in seinerberühmten klistoria naturalis ot oxpori mentalis,!e vontis^ hjx Richtung der Winde in ihrer Abhängig-keit von der Temperatur und den Hydrometeoren zu be-trachten; aber, die Nichtigkeit des copernicanischen Systemsunmathematisch läugnend, fabelte er von der Möglichkeit,„daß unsere Atmosphäre sich auf gleiche Weise als der Him-mel täglich um die Erde drehen und so den tropischen Ost-wind veranlassen könne."
Hooke's allumfassendes Genie verbreitete auch hier wie-der Gesetzmäßigkeit und Licht. ^ Er erkannte den Einflußder Rotation der Erde, wie die oberen und unteren Strö-mungen warmer und kalter Luft vom Acquator zu den Po-len und von diesen zum Acquator zurückkehrend. Galilei hattein seinem letzten Vialogo allerdings auch die Pasiatwinde