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als Folge der Rotation der Erde betrachtet; aber das Zu-rückbleiben der Lufttheile innerhalb der Tropen gegen dieRotations-Geschwindigkeit der Erde schrieb er einer dunst-losen Reinheit der Luft zwischen den Wendekreisen zu. 6»Hooke's richtigere Ansicht ist spät erst im löten Jahrhun-dert von Halley wiederum aufgenommen und in Hinsichtauf die Wirkung der jedem Parallelkreise zugehörigen Um-drehungsgeschwindigkeit umständlicher und befriedigend er-läutert worden. Hallet), durch seinen langen Aufenthaltin der heißen Zone dazu veranlaßt, hatte früher (1686)eine tressliche empirische Arbeit über die geographische Ver-breitung der Passate (tracle-rvincls und monsoons) geliefert.Es ist zu verwundern, daß er in seinen magnetischen Erpe-ditionen des für die gesammte Meteorologie so wichtigenDrehungsgesetzes der Winde gar nicht erwähnt, da esdoch durch Bacon und Johann Christian Sturm aus Hip-polstein (nach Brewster ^ den eigentlichen Erfinder des Dif-ferential-Thermometers) in allgemeinen Zügen erkannt war.
In dem glänzenden Zeitalter der Gründung einermathematischen Naturphilosophie fehlte es auchnicht an Versuchen die Luftfeuchtigkeit in ihrem Zusammen-hange mit den Veränderungen der Temperatur und derWindesrichtung zu erforschen. Die .-Veoüemm üol Limorckohatte den glücklichen Gedanken die Dampfmenge durch Ver-dunstung und Niederschlag zu bestimmen. Das ältesteflorentiner Hygrometer war demnach ein Condensations-Hygrometer, ein Apparat, in welchem die Menge desniedergeschlagenen ablaufenden Wassers durch Abwägenbestimmt wurde.^ Diesem Condensations-Hygrometer, dasdurch Benutzung der Ideen von Le Roy in unseren Tagen