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2 (1847)
Entstehung
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erreicht und beobachtete mit dem Astronomen Albert Bru-dzewski zu Krakau, als Columbus Amerika entdeckte. Kaumein Jahr nach dem Tode des Entdeckers, nach einem sechs-jährigen Aufenthalte in Padua, Bologna und Rom, findenwir ihn, wieder in Krakau, mit gänzlicher Umwandlungder astronomischen Weltansicht beschäftigt. Durch die Gunstseines Oheims, des Bischofs von Ermland Lucas Waißel-rode von Allen^, 15kl) zum Domherrn in Frauenburg er-nannt, arbeitete er dort noch drei und dreißig Jahre langan der Vollendung seines Werkes cke Uovolutioniizu»orllium eoelestium. Das erste gedruckte Eremplarwurde ihm gebracht, als, an Körper und Geist gelähmt,er sich schon zum Tode bereitete. Er sah eS, berührte esauch, aber sein Sinn war nicht mehr auf das Zeitliche ge-richtet; er starb nicht, wie Gassendi in dem Leben des Co-pernicus erzählt, wenige Stunden sondern mehrere Tagenachher, am 24 Mai 1543. Zwei Jahre früher war aberschon ein wichtiger Theil seiner Lehre durch den Brief einesseiner eifrigsten Schüler und Anhänger, Joachim Rhäticus,an Johann Schoner, Professor zu Nürnberg, durch denDruck bekannt geworden. Doch ist es nicht die Verbreitungdes copernicanischen Systems, die erneuerte Lehre von einerCentralsonne (von der täglichen und jährlichen Bewegungder Erde) gewesen, welche etwas mehr als ein halbes Jahr-hundert nach seinem ersten Erscheinen zu den glänzendenEntdeckungen in den Himmelsräumen geführt hat, die denAnfang des 17ten Jahrhunderts bezeichnen. Diese Ent-deckungen sind die Folge einer zufällig gemachten Erfindung,des Fernrohrs, gewesen. Sie haben die Lehre des Coper-nicus vervollkommnet und erweitert. Durch die Resultate